Ja, Ihr habt richtig gelesen: GWB stirbt. Nee, nee, nicht der amerikanische Präsident, sondern Great White Beast. Nach eine akuten Auspuffkatarrh, der nun schon seit einiger Zeit anhält, haben die Ärzte nun ein Loch im Schalldämpfer diagnostiziert, das er sich wohl am Samstag in Kopenhagen zugezogen hat, wahrscheinlich die Strafe Gottes dafür, dass wir am Shabbes mit dem Auto zum Seder nach Kopenhagen gefahren sind, anstatt einen eigenen zu hause zu machen. Danach stand er drei Tage auf dem Parkplatz und sollte sich eigentlich eholen. Geld für eine Kur, sprich: Werkstatt, gibt es in diesem Haus momentan wie immer nicht. Und heute morgen musste ich ihn nun anwenden, um wenigstens die Kinder in den Kindergarten zu bringen, und es stellte sich heraus, das er nun auch noch eine akute Bremsdisfunktion aufweist, was natürlich dazu führt, dass jede Bewegung mit ihm schädlich ist und eben tödlich enden kann, tödlich nicht nur für ihn. Es bleibt also nur noch die Möglichkeit, ihm so schnell wie möglich einen Kuraufenthalt zu gönnen. Aber wie? Die zweite Möglichkeit wäre, ihn den Ewigen Jagdgründen zu übergeben – und Fahrrad zu fahren. Oder hat jemand ‘ne bessere Idee…?
Donnerstag, 24. April 2008
Donnerstag, 24. April 2008 at 21:31
Oh, das tut mir leid. Solche Katastrophen kenne ich auch. Ich reg mich gerade über die Benzinpreise auf, sind die in Schweden eigentlich auch so hoch? Wir sind mittlerweile bei 1,49 EUR angekommen. Wir lassen bald unser ganzes Geld an der Tankstelle.
Freitag, 25. April 2008 at 6:30
Hej lieber König, ich bin ja für Fahrrad fahren , aber wie willst Du bitte schön nach malmö zum Job kommen, wenn es dahin nicht mal einen passenden Bus gibt. Und wenn Du die Kleinen jeden Tag per Fahrrad wegbringst ist das zwar gut für Deine Gesundheit aber wann schaffst Du dann die übersetzungen????. Also hoffen wir mal auf ein Ersatzauto für wenigstens 2mal die Woche (das sind Deine Malömarbeitstage).So und ich muss mich jetzt zum Bus beeilen.
Sonntag, 27. April 2008 at 18:27
ein nachruf fuer ein …. AUTO ?????
Dienstag, 29. April 2008 at 11:26
Ja, aber um das Auto geht es dabei gar nicht. Es geht um uns, die wir leider Gottes von diesem abhängig sind. Jedenfalls merken wir jetzt, um wieviel schwerer es ist, unseren Alltag ohne diese rollende Kiste zu organisieren. Wir könnten es uns leichter machen, indem wir die Kleinen in den Kindergarten nebenan umsetzen, aber wird der unseren Ansprüchen gerecht? Die Schule da draussen hat, tack o lov, Schulbus.