Besonderheiten


Und schon vor knapp einer Stunde haben in Irael für 2 Minuten die Sirenen geheult und alles im Lande hat aus Achtung und Gedenken vor den  Millionen Ermordeten still gestanden. Gestern ist nun im hessischen Bad Arolsen das weltgrösste Holocaustarchiv geöffnet worden :

Weltgrößtes Holocaust-Archiv in Bad Arolsen eröffnet

Die Öffnung wird dazu beitragen, die Erinnerung an die ungeheuerlichen Verbrechen der Nazizeit wachzuhalten“, betonte ITS-Direktor Reto Meister bei der offiziellen Feierstunde. „Wir schlagen damit ein neues Kapitel in der Geschichte des ITS auf.“ Bis November vergangenen Jahres durften nur die Opfer der NS-Verfolgung und deren Familienangehörige Einblick in die Unterlagen nehmen. Nun sollen diese nach und nach digitalisiert und neu geordnet werden, damit auch Gedenkstätten und Wissenschaftler die historischen Informationen nutzen können.

 Wenn jemand von unsern Lesern schwedisch kann, sollte er mal rüber zu Anna  von AL-HAMATZAV rübergucken: http://al-hamatzav.org/permalink/forintelsen-ur-ett-grodperspektiv/

Und etwas zum Yom HaShoa in englisch findet man hier: http://history1900s.about.com/cs/holocaust/a/yomhashoah.htm

 Mein Judaistiklehrer von der Uni weisst in seinem Judaistikblog auf eines der grössten Fotoarchive über die Shoa hin: http://www6.yadvashem.org/wps/portal/photo?lang=en

“Mendel takes out his camera. No more flowers, clouds, natures, stills or landscapes. Amid the horror all around him he has found his destiny: to photograph and leave behind a testimony for all generations about the great tragedy unfolding before his eyes.”

 Mendel Grossman’s photos constitute only a small portion of the historical photos in Yad Vashem’s Photo Archive collection. The largest of its kind in the world, this collection comprises some 200,000 photographs related to the Holocaust. The online archive currently comprises 130,000 historical photos

Und hier Johans Blog : http://www.judaistik.se/

 

  

Hier fand ich gerade ebend das hier:   http://www.bielertagblatt.ch/News/Vermischtes/107249

Die Sommerzeit hält Einzug

Am 30. März beginnt die Sommerzeit: Um 2 Uhr werden die Zeiger der Uhren um eine Stunde vorwärts gedreht. Es locken helle Frühlingsabende, der einzige Wermutstropfen; das Wochenende fällt eine Stunde kürzer aus.

(sda) Die Sonne wird am Morgen somit eine Stunde später aufgehen. Dafür bleibt es aber am Abend entsprechend länger hell. Die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) gilt in der Schweiz für rund sieben Monate. Am Sonntag, den 26. Oktober, werden die Zeiger wieder auf die normale Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zurückgestellt, wie das Bundesamt für Metrologie (METAS) am Dienstag mitteilte.

Zum ersten Mal wurden die Uhren in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges umgestellt: In den Jahren 1941 und 1942 galt von Anfang Mai bis Anfang Oktober die Sommerzeit (englisch Daylight Saving Time). Der Hauptgrund war das Energiesparen.

Das Zeitgesetz von 1980 ermächtigte den Bundesrat, den jeweiligen Umstellungszeitpunkt in Übereinstimmung mit den umliegenden Ländern festzulegen. Die entsprechende Verordnung bestimmt, dass die Sommerzeit in der Schweiz für den gleichen Zeitraum gilt wie in der EU. Damit ist sichergestellt, dass die Uhren in der Schweiz die gleiche Zeit wie ihre Nachbarstaaten anzeigen.

Die USA beschlossen 2005, die Sommerzeit ab 2007 um drei Wochen auf den zweiten Sonntag im März vorzuziehen. Enden tut sie eine Woche später als bisher, nämlich am ersten Sonntag im November. Von dieser Massnahme erwartet der US-Kongress, dass Energie gespart und ein Beitrag zum Schutz des Weltklimas erbracht wird.

 

….. man glaubt es kaum , nach den schneereichen Tagen … heute nun eine herrliche Morgenröte bei -5Grad Celsius, klarer blauer Himmel, völlig windstill, die Vögel zwitschern draussen um die Wette, ich aber bin schnell wieder rein, den es ist gefühlt huuu noch viel kälter. Sitze hier im warmen, meine Tasse Kaffee neben mir und Hamantaschen mampfend… denke an den König mit dem ich heute schon um 5 Uhr aufgestanden bin damit er rechtzeitig nach Trelleborg kommt zur Fähre aus Rostock, die in ihrem Bauch ein Bus voller Touristen hatte, die huet unbedingt einen Ostertagesausflug nach Südschweden, genauer nach Ystad und Malmö machen wollen. Na dann einen schönen Tag mit meinem König, damit habt ihr einen der besten und charmantesten Guides von hier unten :) .Und frohe Ostern Euch Schwedenbesuchern und auch allen anderen die hier reinschauen und Ostern feiern oder auch nur aus Tradition Ostereier suchen.

Und Dir lieber König, der Du jetzt gerade auf den Linienbus nach Trelle wartest, im kalten Bahnhof von Malmö, lass Dir Dein Frühstück gut schmecken und hoffentlich ist der Kaffee noch warm. Ist ja auch zu blöd, warum der Bus nicht nach Malmö kommen kann, weil für die 40 km nach Trelleborg braucht man an Ostern 1,5 Stunden….

So jetzt ist die Sonne ganz raus und grinst mich an durchs Fenster…….Guten Morgen!

mars08-098.jpg Schnell mal einenBlick vorne raus, Weg runter zu….mars08-102.jpg

mars08-100.jpg

… und hinten raus.

P.S. Ebend sind die grossen Kerlis aufgewacht und sind von ganz alleine in die Sachen gesprungen und schon druassen, Tag geniessen und Vögel hören mit fast nichts im Bauch, ich werd mal schnell Kakao kochen und Marmeladenbrötchen schmieren…..

O-ton Yoram zum heutigen Tag: Welch exellenter Tag, Mama! (Kann nur vom Geniesser Yoram kommen :) )

… die Zeit verfliegt wie im Fluge und hier ist doch noch so viel zu tun:

  • Hamantaschen backen
  • Schlachmones fertigmachen
  • Kostüme fertig zusammensuchen und bügeln, ausser Hannahsk rosa Traum  ;)
  • Einkaufen für Shabbes und Wochenende
  • Schlachmones zu den Empfängern bringen
  • Purimfest im Chinuch lebend überstehen ;)
  • Kinde morgen zu mindestens 1 Stunde später Mittagsruhe überreden, sonst haben wir quenglige Kidies in der Synagoge morgen Abend
  • rechtzeitig alle Kinder in ihre Kostüme stecken und pünktlich bei unsern Freunden auftauchen um dann zur Synagoge weiterzufahren
  • und noch so einiges mehr… und wie war das, ist morgen nicht Taanit Esther, ein Fastentag ! Wie übersteht man den wenn man in einem Kiga arbeitet, mit den Kindern Mittagessen soll und vorher noch ein Purimkinderfest hat. Nun ja auf alle Fälle steh ich früh auf um noch genug zu essen und zu trinken.

Also ab in die Koje…… guts Nächtle!

Papa, kann ich, wenn wir nach hause kommen, an den Computer gehen?, das ist jetzt mittlerweile ‘ne feste Phrase, wenn wir nach hause kommen. Uff, die Zwerge werden langsam groß. Rette mich wer kann!

… aber aus unserem Konzertbesuch heute Abend wird nun nichts :( , fällt wegen Geldmangel bei uns aus, wir haben noch 100 Kronen und 140 kostet es und erst morgen ist wieder Geld auf dem Konto, da kommt endlich ein kleiner Teil des Krankenkindergeld von Dezember rauf, immerhin. So können wir doch noch Schlachmones (http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/purim/kunst/fasten.htm ) kaufen und an liebe Familien/Menschen geben, die teilweise noch viel weniger als wir haben und sich bestimmt freuen werden. Und da es zum Teil streng orthodoxe Menschen sind so wird es diesmal also 3 Obstkörbchen sein, da kann man nichts falsch machen. Und Donnerstag pünktlich zu Purim kommt Kindergeld :) .

Ja und wo wollten wir nun heute Abend eigentlich hin:

zu dieser jungen Dame: http://www.yasminlevy.net/

Mano Suave

und hier kann man sie hören:

Vielleicht haben wir ja nochmal irgendwan die Chance sie life zu erleben oder aber eine CD von ihr zu kaufen.

…aber mir ist nicht nach Freude zumute (ADAR II beginnt, der Purimmonat und man soll fröhlich sein und sich freuen). Eigentlich wollte ich heute endlich schreiben, dass es wieder bergauf geht, das nach meiner depressiven letzten Woche wieder ein Licht  ach nein mehrere aufgetaucht sind am Horizont und das wiedermal Hilfe kam von Seiten wo wir es nicht so erwartet hätten wie von anderen. Vielleicht kann ich davon nach Shabbes mehr erzählen….

Seit Tagen sind wir wieder mehr gedanklich in Israel als normal und lesen und dikutieren mit Freunden und Bekannten die Situation, leben mit erhöhter Sicherheitsstufe bei der Gemeinde, mit dem Kiga und haben Angst und auch Wut/Traurigkeit vor dem was dort passiert und wie die Welt reagiert. Wie immer ist die eine Seite die Bösen und die andere Seite die Guten. Man macht sich nicht die Mühe es näher zu betrachten, auf alle Fälle nicht hier in Schweden und dass was ich lesen konnte auch nicht sehr in Deutschland. Dank an Lila, die uns und hoffentlich viele Andere doch auch Näheres zeigt und Hintergründe. Wer wirklich interessiert ist an Information über die Situation in Israel sollte bei ihr nachlesen: http://rungholt.wordpress.com .

Unsere Schlichot im Kiga sind mit den Gedanken zu hause und sehen traurig aus. Und ich muss sagen, ich bin froh heute zu hause zu sein, weil Hannahle ziemlich doll erkältet ist. Gestern Abend war ich nur noch geschockt nachdem wir bei Lila das hier lasen: http://rungholt.wordpress.com/2008/03/06/pigua/

Ich mag nicht mehr weiter darüber schreiben, hoffe der König kommt bald nach hause, der hat gestern und heute Vorlesungen vor seinen Gymnasiasten gehabt über Judentum und ist natürlich nicht um Israel drum herumgekommen und hatte gestern ein sehr interessantes Erlebnis, eigentlich sogar mehrere: Ein muslimischer Schüler stand auf und sagte, warum sind wir eigentlich als Muslime so darauf aus das jerusalem uns gehört, wir haben doch unsere wichtigsten und eiligsten Stätten in Mekka und Medina. Ziemlich mutig. Dann das andere: der König vergass total seine Kippa abzunehmen nach der Vorlesung und ist mit ihr in den Essensaal gegangen und dort wurde er an gesprochen von einem Schüler: ach Du bist Jude, ja!?  Ich will nicht, dass er das macht, ich habe Angst. Selbst in der Synagoge wird gesagt, geht nicht offen mit Kippa auf die Strasse. Stolz macht mich aber, dass der Rektor dem König gesagt, dass er sehr beliebt wäre bei Schülern und Lehrern.

Nun noch etwas trauriges  zum Anschlag gestern Abend: http://bogieworks.blogs.com/treppenwitz/2008/03/echos-of-gunfir.html

Ich werde nun mit den Kindern Challe backen und wir werden beim Kerzen anzünden heute Abend an alle unschuldig Getöteten denken und wie immer ” Am Israel Chai” singen. Shabbat shalom!

  Wunderbar! - Yael Naim

  1. Gestern war Fettisdag : http://sv.wikipedia.org/wiki/Fettisdag und da gibt es überall Semla oder wie sie auch heissen Fastlagbullar - sehr lecker und ungesund, Brötchen mit Marzipandrauf und viel Schlagsahne
    Semla.
  2. Heute hat unser Hannahle Namenstag mit einem ihrer vier Namen, nämlich: Dorothea und ihre Bubbe, ihre Omi hat auch gleich mit, die heisst nämlich Doris. Hier in Schweden feiert man nicht selten auch seinen Namenstag (wohlgemerkt die Majorität hier ist protestantisch!)                   Varianten von Dorothea :  Dodo, Doda, Dora, Dore, Dorel, Dorett, Dudu, Dori

    Dorika, Dorina, Dorinda, Dorle, Dorli, Doreen

    Doro, Dö, Dorothe, Dorothee, Dorothéa

    Doris, Theodora, Tea, Thea, Téa

    dänisch: Ditte

    niederdeutsch: Dorte, Dorthe, Dörte, Dörthe, Dürte, Dürten, Theda

    friesisch: Dörtje, Doortje, Dortje

    englisch: Dolly, Dollie, Dorothy, Doreen

    französisch: Dorette, Dorothée

    irisch: Doreen

    italienisch: Dorotea

    kroatisch: Dorotea (Kurzform: Tea)

    polnisch: Dorota

    russisch: Daria, Darja, Dorofeja

    schwedisch: Dorit (auch in Israel), Dorrit, Dorith

    spanisch: Dorotea, Dorinda

    tschechisch: Dorota

    ungarisch: Dorottya

    bulgarisch: Doroteja

  3. Morgen fängt das neue chinesische Jahr an: das Jahr der Ratte! :(  brrrr.

 http://www.muriex.de/bilder/ratte.gif

Also Sturm haben wir nun schon bekommen, “Tuva” beehrt uns heute Abend und Nacht, aber mit Schnee ist nicht zu rechnen, nur Regen soll kommen. :(
Aber in Jerusalem sieht es ganz anders aus:

Also wenn ich unser Wärmesystem mit runternehmen kann, so komme ich direkt.

Miriam schreibt mehr auch in ihrem Blog, nicht nur über das derzeitige Wetter: http://lebeninjerusalem.blogspot.com/

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