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Månslunda - unser kleines Paradies. Wir müssen es abgeben, weil wir es nicht schaffen, es so in Ordnung zu bringen, dass man darin wohnen könnte. Als wir es kauften, kauften wir es als Ersatz für ein kleineres Haus, das wir verkauft hatten, weil es mittlerweile zu klein geworden war. Diese hier, eine alte Schule, wäre nicht zu klein, 300 Quadratmeter Wohnfläche, dazu ein ausbaufähiger Dachboden, der nochmal knapp 300 Quadratmeter ergeben könnte. Daneben steht ein alter Stall mit 100 Quadratmetern, der allerdings in einem erbarmungswürdigen Zustand ist. Das ganze steht auf einem Grundstück von ca. 5000 Quadratmetern mitten in der schwedischen Provence, wie Österlen, der östliche Teil Schonens gern genannt wird. Bis zum nächsten Nachbarn sind es 500 Meter. Ein ideales Plätzchen also für eine Familie mit einem Haufen Kinder. So war es dann auch gedacht. Und hinzu kamen Pläne, eine Herberge war angedacht, ein Lädchen, dieses und jenes.

Aber wir schaffens nicht: Wir können selbst nicht dort wohnen, weil wir mittlerweile viel zu sehr verstädtert sind, die Kinder hier an der Schule haben und auch so viel zu sehr hier eingebunden sind. Zur Verwirklichung auch nur eines unserer Pläne bräuchten wir, wie auch jeder andere auch, mindestens 100 000 Euro. Die haben wir nicht - und kriegen sie auch nirgendwoher: Welche Bank würde uns schon soviel Geld geben, zumal wir für den Anfang schon mal 30 000 Euro aufgenommen hatten, mit denen wir indes nicht weit reichten.

Also müssen wir uns trennen von unserem Paradies, das in einer sommers wie winters bezaubernden Landschaft liegt und jeden mit seiner Stille verzaubert. Wir würden es also gern, wenn auch schweren Herzens, in liebevolle Hände abgeben, die vielleicht, a.), ein bisschen weniger linkshändisch sind wie der Herr König und, b.), vielleicht auch ein bisschen kapitalkräftiger sind. Aber wir könnten uns auch eine Mietkaufgeschichte vorstellen.

Oder aber eine gemeinsame Nutzung mit anderen: Eine Minikibbutzidee liegt im Schubkasten oder auch der Gedanke, das Haus als Herberge auf niedrigem Standard für Kinderfreizeiten auf Vereinsbasis oder ähnliches zu nutzen.

4 Antworten to “Månslunda”

  1. Wilfried Paszkowski sagt:

    Hallo allerseits!

    Könnt Ihr das Anwesen nicht an Touristen vermieten, speziell an Naturbeobachter.
    Jag ma leser svensk.

    A broche oif aich

    Pascha

  2. mischpoke sagt:

    Hej, Pascha,
    die Idee hatten wir auch schon, hatten auch schon Sommergäste im Haus, hattena uch schon den Gedanken, Arbeit und Erholung zu kombinieren, also Leute kommen für Kost und Logi und arbeiten adfür vormittags, helfen mit beim Bau. All diese Ideen hatten wir, konnten aber keine verwirklichen.
    Jetzt haben wir uns schweren Herzens entschlossen zu verkaufen und sind auch guter Dinge, denn seit heute morgen haben wir plötzlich drei Interessenten, die das Haus, komischerweise erst jetzt (die Anzeige liegt dort schon seit Januar) auf http://www.hemmarknad.se gefunden haben.
    Wir werden einfach sehen.
    Hast Du vielleicht Lust, ‘ne Aussenstelle Deiner Meiner Schule aufzumachen…?
    Liebe Grüsse und vielen Dank für die guten Wünsche - leider weiss ich nicht mal, was auf Jiddisch Danke heisst. Vermutlich Danke oder Dzienkuje oder ähnliches, habs schon mal gewusst, aber…
    Liebe Grüsse also von der mischpoke

  3. mischpokenkönig sagt:

    Es hat sich wieder jemand gemeldet, der sich für das Haus interessiert. Eine Kunsthändlerin mit ‘nem Haufen Geld, darf man glauben, die ein zweites Lager mit Galerie sucht, irgendwo in Österlen. So, wir sind guter Hoffnung…

  4. Steff sagt:

    Hi, ich schau eben so rein, und wollte fragen, ob Du auch eine Webseite weisst, wo es Kostuemschnittmuster fuer Purim gibt. Ich kann auf dem Web nichts finden und kam auf Deiner Webseite zurecht. Vielleicht kannst Du mir ja helfen.
    Shalom,
    Steff

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