Freitag, 03. November 2006


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auf Jule, dass sie immer wieder genau weiss was sie will und nun sogar bei einer internationalen Pferdeshow in Flyinge mitmacht und nächstes Jahr SM reitet (Schwedische Meisterschaften für Islandpferde) und das sie nebenbei noch ihr Krankenschwesterstudium abschliesst (ist in Schweden ein Hochschulstudium)

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Stolz auf Stina- Marie das sie ihr Abitur (schwedisch: Studenten)so gut geschafft hat und jetzt in Brüssel so ganz ohne uns alle und ohne ihren Kim ihre Frau als AuPair steht.

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Und dann noch auf Lotta- Sophie die oben in Kalmar auf ihrem Waldorfgymnasium trotz nichtKontrolle fleissig ist und auch genau weiss was sie will – Italien.

UND

dann bin ich noch stolz auf den Rest der mischpoke:

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Nun ja wenn unsere Kinder merken Mutter will alles noch schaffen, ist mehr gestresst als normal, es riecht gegen nachmittag lecker aus der Küche, jemand muss schnell zu unser südamerikanischen Lieblingsbäckerin laufen die Challot abholen, es ist ordentlicher als sonst, , dann steht wie jeden Freitag wieder Shabbes ins Haus. Zuerst Stress , der sich dann wandelt in Shabbesglädje(-freude) wenn sich alle um den Tisch versammeln , die Kerzen angezündet werden und die Brachot gesagt werden (wobei es jedesmal Streit gibt wer den nun dran ist mit dem Segen über die Challot). Und spätestens beim ins Bettgehen der kleinsten Krachmacher kehrt dann auch Ruhe ein.

Shabbat shalom! 


 

Nej, dieser Noah, so süss wie er ist, so bestimmt ist er auch, übergenau und envis, sagt man auf schwedisch. Weiss gar nicht wie ich das überstezen soll. Naja er ist ja mit Klumpfüsschen ( http://www.orthopaedie-aachen.de/klinikum/de/html/klumpfuss.html ) auf die Welt gekommen, und das ganze erste Lebensjahr, als er und wir super durchgehalten haben (mit den Behandlungen, Gipsungen und vor allem damals 3 mal in der Woche bei Wind und Wetter nach Lund, wir wohnten in Ystad, 60 km weg von Lund) hat ihn sehr geprägt.

Nun aber zu dem Kunstbanausen Noah zurück:

O-ton Noah: „Ich ordne hier meine Farben und die dröhnen da rum! Macht das sofort aus!!!!!“

Mit die meinte der junge Mann meinen sehr gemochten Teleman mit dem Stück Branle aus der Suite „La Bizarre“ – ein wunderbar ruhiges harmonisches Stück. Ich sag’s ja: Kunstbanause.

… nach einer Nacht voller Hustebären, frei nach den Hustinettenbärchen…, hier, besonders Hannah, deren Asthma wieder mal mit aller Macht da ist. Uff, ständig Völkerwanderung, kaum hatte man den einen aus dem elterlichen Bett (1,40 breit, und wir beide Dicken brauchen ja auch unsern Platz) verbannt, d.h., zurück getragen, kam der/die Nächste. Ich habe versucht in Hannahs 1,20-Bett zu schlafen, aber es ging nicht, meine 1,60 kamen da nicht zur Ruhe. Stjopa 1,85 passen da rein, ich weiss nicht wie der das macht, rollt sich wahrscheinlich zusammen, wie ein Hering in der Büchse. Nun sind wir fast auf dem Weg zu unserm Kinderarzt und Freund und Autor von verschiedenen Sachen (siehe hier: http://www2.orebro.se/stadsbibliotek/meteor/meteor2/salomon.html)

Zum Glück rief Salomon, so heisst er, gestern Abend noch an und so konnten wir kurzfristig wie immer einen Termin bekommen. Das ist hier sonst in Schweden überhaupt nicht möglich, aber das ist eine andere Geschichte, das Gesundheitswesen hier.

Drückt mal die Daumen, das alle wieder bis Montag auf der Matte stehen, das heisst im Moment toben selbst die Kranken über Tisch und Bänke – trotz Husten, Fieber und Asthma. Bei dem tollen Wetter, strahlendem Sonnenschein bei schneelosen -3 Grad, haben wir jetzt die ganze Bande rausgeschmissen, sollen sie sich doch auf dem Hof vorm Haus austoben.