Ein komisches Wort: Sorgen. Aber laut Wikipedia sind Sorgen genau das, was ich mir mache, manchmal mehr und manchmal weniger.

Und wenn ich sie mir mehr mache, wollen sie nicht aus dem Kopf und werden oft noch mehr oder grösser. Dabei gibt es ja dann die ganz persönlichen und dann noch die speziellen, oft erdumfassenden Sorgen.

Im Moment gerade sind es die persönlichen. Keine Angst, wir leben (noch) und lieben uns noch immer sehr, und ohne vier Küsschen morgens und abends lässt  mich die gesamte mischpoke nicht los, ob es nun reale oder per Telefon sind.

Und es ist auch nicht die Sorge um meine Aufsätze, dass die nun endlich fertig werden, das liegt nur bei meiner Faulheit und Unkreativität zur Zeit.

Es ist, die nicht kleine, Sorge um Noahs Füsse, die immer mehr nach innen gehen und wo er wohl doch teure Extraschuhe brauchte. Es ist die Sorge mit Hannahs Asthma das ab und an uns schrecklich in Atem hält. Da ist der Yoram mit seinen Flecken, die auch schlimmeres sein können (Café-au-lait-Flecken), und da ist Jacob mit seinem Nichtlesen- und -schreibenkönnen. Lotta, die so nah nicht ist und so stark ist und hoffentlich das Richtige tut. Da ist Stina in Brüssel, hoffentlich geht’s ihr gut (ja, ich weiss, sie hat es erst gerade bestätigt) und die Jule, die soviel beschäftigt ist mit ihren Isländern (Pferde) und hoffentlich ihren Krankenschwesterabschluss bald hat.

Da ist mein König, der nie zeigt, wenn es ihm dreckig geht und so leidet unter der Sprachlosigkeit hier überall.

Und da ist unser liebes altes Auto, das so langsam seinen Geist aufgibt und die Sorge, wo wir 3000 Euro her bekommen für ein Neues.

Und  da ist meine kleine klitzekleine, grosse Angst vorm Zahnarzt, der dringend sein müsste, weil ich ja immer noch diese Wurzelentzündung habe und das erstens so bannig teuer ist und ich Schiss habe, oiwoi so dolle.

Jaja, das sind sie, die kleinen Sorgen.

Ich hoffe nur, sie werden vorübergehen oder behoben werden können. Ich bin ja ein positiver Mensch mit kleinen Sorgen…