Samstag, 09. Dezember 2006


Falls jemand wie wir, gerade zu viele Äpfel im Haus hat,dringend einen Kuchen braucht, der dann auch noch schmecken soll (den eventuell dann auch verwöhnte Kinderlech essen) und relativ, nej quatsch supper schnell zusammengerührt ist – der greife auf das folgende bewährte Rezept zurück:

Zutaten:

250 g aufgelöste Butter oder Backmargarine ( je nach Gesundheitsbewusstsein)

4-5 Eier (ich neige zu mehr- also 5)

1 Päckchen Vanillezucker

1 Päckchen Backpulver

150 g Zucker (geht auch brauner, da gesünder)

350 g Mehl( da bitte nur Weizenmehl normal)

Zutaten gut verühren, 2 kg Äpfel schälen und in schmale Scheiben schneiden, diese dann unter den Teig rühren und das ganze dann auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

Bei 200 Grad ca 30 – 40 Minuten backen und fertig.

Wer es besonders süss mag, danach noch Puderzucker oben drüber streuen.

Guten Appetit !   

Zur Vollbildanzeige wechseln

… die ich /wir gerade lese/n – freiwillig- und dazu kommen, natürlich eher unfreiwillig noch die Unibücher – Rosenzweig, Grundlagen des Islam und  Nordeuropa und der Holocaust.

Bei uns ist das so, dass ich unheimlich gerne lese und unser meistes Geld geht ausser für die Kinder für Bücher drauf. Was wir definitiv viel haben, sind Kinder und Bücher, beides unersetzliche Schätze. Manche Bücher lesen wir zusammen und das ist dann sehr interessant, weil wir oftmals sehr gegensetzliche Meinungen und auch Leseweisen haben, manchmal lese ich vor und oft erzähle ich dem König nur nach was ich gelesen habe – weil er kommt nie so richtig zum Lesen, denn er liest so langsam und hat keine Zeit (sagt er). Ich hab schon als Kind so schnell gelesen, das mir nie jemand abnahm, dass ich das ganze Buch auch wirklich durchgelesen habe. Darüber war ich so erbost, dass ich mehrmals den Inhalt eines Buches nacherzählte, so dass man mir dann auch glaubte. Ich habe mit 10 angefangen, den heimlichen Bücherschrank , das waren die hinteren Reihen, mit den verbotenen (DDR- mässig verboten- wie Vom Winde verweht, Doktor Schiwago u.a. eigentlich banales) Büchern zu verschlingen. Soviel also zu meiner Leseweise.

Nun aber zu den derzeitigen Büchern – in Lesebearbeitung:

 Moonbeams

A Hadassah Rosh Hodesh Guide

Edited by Carol Diament, PhD

This hands-on „idea book“ focuses on Rosh Hodesh, the festival of the new moon, as a source of spiritual growth for Jewish women. A complete sourcebook which will initiate or rejuvenate women’s study groups, it is also perfect for women preparing for bat mitzvah, those seeking to expand their Jewish education, or for anyone interested in learning more about Rosh Hodesh observance and what it has to offer.

Set up to guide readers through nine months of study and contemplation during each new moon, it can be used for spiritual exploring on your own, or as a group workbook.

The study texts, discussion questions, outline of a Rosh Hodesh service, Bible readings, poetry, suggested readings, and more combine to offer readers a bounty of information for learning about and incorporating this inspiring part of Judaism into their lives.

Selected Contents:

• The History and Observance of Rosh Hodesh

Kippah, Tallit, and Tefillin

• Claiming a Jewish Feminist Heritage

Ba’a lot Teshuvah

• Women and Israeli Law

• Women Rabbis

———————————————————————————————————

“This superb compendium, edited by Carol Diament, will surely meet the interest of female and male, young and old, scholar and tyro, Jew and even non-Jew who wishes to understand our uniqueness. Moonbeams can be used for solitary study, with a partner, and with Rosh Hodesh groups.  Authors Tanenbaum, Chernov, and Tropper delve richly into traditional sources and explore cutting edge issues…. Go and study through Moonbeams, for you will emerge from the experience more knowledgeable, more tolerant of denominational differences, and more loving of our vast tradition than you ever imagined.”

Blu Greenberg, author of On Women and Judaism and How to Run a Traditional Jewish Household

Ich will verstehen. Geschichte der Philosophinnen von Ingeborg Gleichauf, dtv
Ich will verstehen. Geschichte der Philosophinnen

Kurzbeschreibung
Von der Lust am Denken – die Geschichte der philosophierenden Frauen

Schlägt man eine ganz normale Philosophiegeschichte auf, so könnte man meinen, das Denken sei ein Privileg der Männer. Und man muss schon härtnäckig suchen, um denkende Frauen zu entdecken. Denn es gab sie, und das nicht erst seit dem letzten Jahrhundert, als es Frauen gestattet wurde, professionell, das heißt akademisch anerkannt, zu denken, sondern schon seit der Antike. Und sie haben auch gelehrt, auch schon in der Antike, aber bis heute ist die Zahl der weiblichen Lehrstuhlinhaber Philosophischer Fakultäten verschwindend gering.

Woran liegt das? Können Frauen doch besser Wäsche falten, als über das Sein an sich nachzudenken? Nein, sicher nicht, aber sie hatten andere Voraussetzungen, mussten anders vorgehen als Männer, um ihre Gedanken zu äußern. Und wahrscheinlich haben sie aufgrund der Rollenverteilung von Mann und Frau auch eine etwas andere Sicht auf die Welt und darauf, was diese im Innersten zusammenhält.

Ingeborg Gleichauf stellt 45 Denkerinnen vor. Sie beginnt mit der Pythagoreerin Theano von Kroton (ca. 550 v. Chr.) und endet mit der Ethikerin Martha Craven Nussbaum (geboren 1947). Dabei stehen jeweils deren Ideen im Zentrum der Betrachtung oder die Schulen, denen sie nahe standen. Auf diese Weise entsteht auch eine kleine kompakte Philosophiegeschichte, die zeigt, dass Frauen schon immer philosophierten. Die Verhältnisse waren nur nicht danach, es auch laut zu tun.

ESRA von Maxim BillerEsra

Hier kann man was zum Inhalt erfahren und die Nachgeschichte ( es ist mittlerweile verboten bzw. darf es nicht mehr auggelegt werden)  des Buches: http://www.textem.de/biller.0.html

Ninas resa von Lena Einhorn Omslagsbild

Nina lever ett på ytan ganska normalt liv i Warszawas getto. Hon pluggar, går på fester, blir kär och tar studenten. Sedan flyr hon gettots brinnande helvete, klarar två år gömd hos polska katoliker och undkommer döden med en hårsmån. 1946 lämnar hon Polen, träffar sin blivande make Jerzy Einhorn i Köpenhamn. De flyr till Sverige. Ninas egna ord och reflektioner, inspelade av dottern Lena, är interfolierade i denna nästan osannolika överlevnadshistoria. Hennes mycket personliga berättelse ger ny trovärdighet åt historiska händelser. Lena Einhorn är manusförfattare och filmproducent.

Warum die Bücher:

Zu 1: Wir wollen schon lange eine Frauen-Rosh Chodesh-Gruppe ins Leben rufen und nun hab ich endlich mal Literatur gefunden, die vielleicht behilflich sein kann.

Zu 2: Ich habe ja gerade den Kurs über deutsches Denken gehabt, auf schwedisch mit englischer Literatur, ausser Hanna Arendt kannten die da an der Fakultät anscheinend keinen anderen weiblichen Philosophen, und beim Suchen bin ich auf dieses einzige , sehr kompakte Büchlein gestossen.

Zu 3: Warum Esra, ja weil wir neugierig waren, warum ist es verboten worden und weil wir schon oder ich Die Tochter gelesen hatte… nun ja bis jetzt habe ich nur angelesen, nicht so überragend, verstehe die Klägerinnen nicht…

Zu 4:Leider ist das Buch nur in schwedisch zu bekommen und ich habe im Holocaustseminar auch nun zuerst den Film gesehen und der war sehr gut. Lieber lese ich eigentlich das Buch zuerst.