Sonntag, 24. Dezember 2006


Adi von Blog: http://adi5767.wordpress.com/ , schreibt folgendes:

da ich hoffe mit dem blog mehr zu erreichen als mit einer email kette, leite ich euch hiermit eine mail von heute weiter. wenn ihr wollt, schneidet den text aus und sendet ihn an freunde und bekannte weiter

It is now more than 60 years after the Second World War in Europe ended. This e-mail is being sent as a memorial chain, in memory of the six million Jews who were massacred. Now, more than ever, with Iran , among others, claiming the Holocaust to be “a myth,” it is imperative to make sure the world never forgets.

This e-mail is intended to reach six million people worldwide! Join us by e-mailing it to your friends and be a link in the memorial chain and help us distribute it around the world. Please don’t just delete it. It will only take you a minute to pass this along – Thanks!

…. einen Lehrerblog 😉

  Das  Lehrerzimmer !!! Erwar darüber nicht sooo erfreut hihi, der Herr Lehrer, er sagt er hat Ferien, hat er ?

Eben war ich mit den Kindern auf einem kurzen Spaziergang draussen in der Stadt und stellte fest, dass es sehr still ist heute. Kein Lüftchen weht, kein Auto ist zu hören, kein Mensch zu sehen, selbst die Kirche ist duster und wartet auf den Gottesdienst heute nacht um halb zwölf. Nur in Rådhusrätten, einem Viertel hier ganz in der Nähe mit hohem Ausländeranteil war es etwas lebhafter, aber auch nur etwas. Überall sind hell erleuchtete Stuben mit natürlich Weihnachtsbäumen drin, aber kein Mensch ist zu sehen. Man wundert sich, wo sie wohl alle sein mögen an so einem Abend.

Nur in unsrem Kiez ist alles ganz anders: Da ist es nämlich ganz still. Von sechzig Wohnungen auf unserem Hof sind vielleicht noch sechs im Moment „bewohnt“. Alle anderen sind duster, die Bewohner ausgeflogen, maximal noch etwas Weihnachtsschmuck an den Fenstern.

Ein komischer Geburtstag. Etwas gruselig mit seiner Stille inmitten der Menschen. So ähnlich muss es den Menschen früher ergangen sein, als es noch keinen elektrischen Strom gab, keine ewig glitzernden Weihnachtsbäume und nen Haufen Geschenke darunter, sondern nur diese Stille, diese Dunkelheit, diese Nacht. Und ich kann verstehen, dass man eine dieser langen, dunklen und zuweilen ja auch kalten Dezembernächte zur heiligen Nacht gemacht hat – eben damit sie etwas kürzer, heller und wärmer wird.

Aber Joshua, wer denkt dabei noch an Dich? Unsere Hannah! Sie fragte vorhin: Wann gehen wir nun zu Jesus? Sie wollte ihm nämlich gratulieren zum Geburtstag. Als ich ihr dann erzählte, dass er schon lange tot sei, meinte sie: Aber dann kriegt er ja gar nicht seine Geschenke!

Aber solange man an einen Menschen denkt, kann man auch seinen Geburtstag feiern. Und so feiern wir am 28. weiter. Da wird nämlich mein Opa, sel. A., 100! Wieder ’n Grund zum Feiern! Das nimmt hier in dieser Familie kein Ende!

 Nun ist das gesamte Volk samt König raus, sie wollen Tannenbäume angucken, sagt Hannah, was ja in Schweden Dank wenig Gardinen ja durchaus machbar ist. Wir haben schöne Kaffee/Kakao getrunken und viel Torte gegessen miteinander und sind jetzt alle kugelrund…

 Zur Vollbildanzeige wechselnZur Vollbildanzeige wechseln Damit Ihr ein bisschen Appetit bekommt, links die Princesstårta und rechts der Kladdkaka(Schokoladenmatschkuchen)

Pettson & Findus Tomtemaskinen [filmen] - Pettson & FindusAuf dem Kaffeetisch lag noch eine Geschenk, sieh an kriegen die Kinder doch Geschenke 😉 , das gabs nicht Chanukkah, sondern heute, der langersehnte 3. Teil von Pettersson und Findus. Er handelt nämlich von der Tomtemaschine, die der alte Pettsson seinem Kater Findus baut, weil:

Kurzbeschreibung
Der alte Petterson steht vor einer schwierigen Aufgabe. Er muß nämlich einen Weihnachtsmann herbeischaffen. Seit er seinem Kater Findus von ihm erzählt hat, hat der nur noch einen Wunsch: Der Weihnachtsmann soll unbedingt auch zu ihm kommen. Petterson möchte Findus nicht enttäuschen, und am Ende ist Findus auch richtig glücklich.

Und hier noch eine sehr schöne schwedische Seite zum Kinofilm: http://www.tomtemaskinen.se/

Werden wir uns also nachher zusammen angucken. Und nebenbei mach ich Wäsche , weil endlich mal alles frei ist da unten im Waschhaus, na nicht ganz, da unsere muslimischen Nachbarn die Lücke auch für sich entdeckt haben.