Dienstag, 26. Dezember 2006


das wünscht die gesamte Mischpoke

allen, die das hier lesen, von ganzen Herzen.

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Hier das neueste Bild des mischpokischen Nachwuchses als Vertretung der Familie.

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Und das Leuchten aller unsrer Chanukkiot möge für alle, die es brauchen, ein Licht im Dunkeln sein, auf das immer ein kleines Licht am Ende des Tunnels scheinen möge.

 

Unser treuer Begleiter seit über zehn Jahren hat jetzt das Zeitliche gesegnet und sich in den Autohimmel aufgemacht. Dass da schneller Ersatz zur Stelle war, macht die Sache nicht einfacher, denn nach mehr als zehn Jahren gehörte Jakobus, so hatten wir den Wagen damals getauft, dann doch schon zur Familie. Im Moment steht er noch in der Werkstatt, bekommt wohl nochmal eine Gnadenfrist, vielleicht auch nochmal einen neuen Besitzer, jemanden, der einen Ersatzteilspender gebrauchen kann – mein Münchner Bruder meinte sogar, er könne ihn vielleicht noch für 2000 Euro in Deutschland verkaufen, aber ich glaube, er kennt mein Auto nicht. Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt.

Morgen beginnt übrigens die Feuertaufe, unsere Fahrt nach Malente, für Fritz-Bengt Pettersson, wie das neue Familienmitglied provisorisch heisst, bis wir uns einigen können werden – Fritz, weil Yoram ihn so nennen wollte, Bengt, weil Papa ihn so nennen wollte und Pettersson, weil wir ihn bei einem Peter gekauft haben.

…. sind an der Tagesordnung bei Mischpokes. Eigentlich sollte man sie einfach hinnehmen und zur Tagesordnung übergehen. So einfach ist das aber dann doch nicht. Zum Beispiel seit gestern Abend:

  1. der kleine Bauer aus dem Schachsteckspiel ist verschwunden, wie vom Erdboden verschluckt
  2. Moshe ist auch weg, Hannah musste ohne schlafen
  3. Noah hat geschwitzt ( meint er)… war aber eher ein kleiner Teich, der da heute Nacht imBette war.

… und es gibt noch klitzkleinere K. ,die wir ja nun wirklich als gegeben hinnehmen.

Aber zu erstens: ohne Bauern kann man nicht spielen und wo gibts Ersatz, also weitersuchen. Zu zweitens Riesengeschrei und trotz ner Menge anderer Puppenkinder musste es Moshe sein, der bestimmt irgendwo im Hannenzimmerlein liegt, also überhaupt erstmal suchen. Zu drittens , hausgemacht , denn das Kind hat gestern Abend noch zuviel getrunken, klar bloss Wasser, aber das reicht halt – ABER es ist ja immer noch Weihnachten und wir können immer noch mehr waschen als sonst. Also kein Problem.

Da wir heute sowieso Packen (morgen gehts nach D für 5 Tage )  und die Bude entmöhlen müssen, na da findet sich auf alle Fälle Moshe wieder an, bei dem Bauern hab ich meine Bedenken…. was lehrt uns das, die Jungs brauchen ein etwas grösseres Schachspiel und nicht Mutters altes Reiseschach, das von Haba ist leider auch so murkelig, genauso untauglich wenn auch schön bunt.

Nun ja wir hatten trotz dieser abendlichen Katastrophen mit viel Geschrei und Geschimpfe dann eine ruhige Nacht, unterbrochen durch Noahs Teichschaffung und sind jetzt auf dem Weg in den neuen Tag mit vielen neuen nein nicht Katastrophen  ….  Abenteuern! 😉