Unser treuer Begleiter seit über zehn Jahren hat jetzt das Zeitliche gesegnet und sich in den Autohimmel aufgemacht. Dass da schneller Ersatz zur Stelle war, macht die Sache nicht einfacher, denn nach mehr als zehn Jahren gehörte Jakobus, so hatten wir den Wagen damals getauft, dann doch schon zur Familie. Im Moment steht er noch in der Werkstatt, bekommt wohl nochmal eine Gnadenfrist, vielleicht auch nochmal einen neuen Besitzer, jemanden, der einen Ersatzteilspender gebrauchen kann – mein Münchner Bruder meinte sogar, er könne ihn vielleicht noch für 2000 Euro in Deutschland verkaufen, aber ich glaube, er kennt mein Auto nicht. Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt.

Morgen beginnt übrigens die Feuertaufe, unsere Fahrt nach Malente, für Fritz-Bengt Pettersson, wie das neue Familienmitglied provisorisch heisst, bis wir uns einigen können werden – Fritz, weil Yoram ihn so nennen wollte, Bengt, weil Papa ihn so nennen wollte und Pettersson, weil wir ihn bei einem Peter gekauft haben.