Nein zur jüdischen Schule in Malmö, sagt Skolverket (hier in Schweden die Schulbehörde) Sei langem kämpft der jüdische Schulverein darum, eine jüdische Schule in Malmö zu starten, so dass die Kinder aus dem Kindergarten“Chinuk“ dann dort fortsetzen können bis zur 6 Klasse. Die Schule soll wie es auch der Kiga ist, offen sein für alle Kinder, ob jüdisch oder nicht. Das was extra ist, ist vor allem das es koscher Essen geben soll ( bei uns gibt es hier ein kostenloses warmes Essen in den Schulen pro Tag und Kind) und Hebräischunterricht sowie,dass das Judentum in die Schulfächer integriert werden soll. Da es in Malmö schon mehrere christliche sowie muslimische Schulen gibt, könnte es eigentlich keine Problem sein. Nein, es ist ein Problem, meint die Schulbehörde, die Schule wäre dann eine konfessionelle Schule ( was verstehen die unter konfessionell, sind die christlichen und muslimischen doch wohl auch) und sie wäre zu doll an die Jüdische Gemeinde gebunden.

So was blödes als Begründung habe ich noch nie gelesen. Nun gibt man ( der Schulverein) aber so schnell noch nicht auf und überklagt (heisst das so auf deutsch) den Beschluss bei der nächsten Instanz. Mal sehen, was da raus kommt, wir sind auf der Warteliste der Schule schon seit 5 Jahren, es wäre wirklich eine Bereicherung der Schullandschaft hier in Skåne, wo viele über das komunale Schulsystem klagen.

Hier der Artikel:

http://sydsvenskan.se/malmo/article210312.ece