..mit vielen kleinen Ereignissen, nachdenklichen, fröhlichen, musischen…

Nach der Uni heute, gehen  wir Eltern erst mal ganz alleine essen, hier in Schweden gibt es etwas sehr gutes in fast allen Restaurants – Dagens rätt – Tagesgericht – ein Essen zwischen 12-14 Uhr (meist mit Salat, Brot, was zu trinken, Kaffee hinterher und natürlich Hauptgericht) für 50 bis 70 Kronen, jeden Tag ein anderes, und es ist oft eines, was auf der Speisekarte steht. Und so kann man mal in den feinsten Lokalitäten speisen, ohne dafür eine Woche hungern zu müssen. So und das werden wir heute tun. Dann geht’s an die Shabbesvorbereitung, denn heute bekommen wir Besuch, einen langersehnten, unser Kinderarztfreund kommt zum Shabbesessen. Dann wird an diesem Wochenede noch Yoris Geburtstag nachgefeiert, was ja nicht bei uns stattfindet sondern von der Mutter seiner Freundin (die auch Geburtstag hatte) organisiert worden ist, wir tragen nur mit Kuchenschiffchen, Spielen, kleinen Preisen und ein bisschen Schmuck, oh Eis nicht zu vergessen, bei. Am Holocausttag (auf Schwedisch: Förintelsedagen, was übersetzt bedeutet Vernichtungstag – schreckliches Wort- aber es stimmt) sind wir abends in der Synagoge in Malmö. Ja, und dann ist auch noch Klezmerfestival am Sonntagnachmittag, 4 Stunden lang. Wie gut, dass die arme Lotta-Sophie zu hause ist und Kinder hütet, wirklich ganz freiwillig 😉 . Also nun nicht die ganze Zeit und heute morgen muss das schöne Kind auch erst noch zur Blutuntersuchung, bbrrrr. So, na dann, auf zur Uni und was über schwedische Museen anhören und der König über die deutsche Sprache und deren Geschichte.

Ein gutes Wochenende und Shabbat shalom!