Wir kommen gerade aus der Malmöer Synagoge und haben noch Jemand im Auto. Dieser Jemand erzählt: „Ja, es ist schon ein besonderer Tag heute, ich hab meinem Sohn (Jemand ist alleinerziehend mit einem schönen farbigen halbamerikanischen Sohn) Zeitungsartikel aus einer deutschen Zeitung (dort war ein Artikel über die Vatereltern und ihr Leben in einer kleinen deutschen Stadt; ehe sie in Auschwitz starben) vorgelesen und zwei Kerzen angezündet für meine Vatereltern (Farföräldrar).“ „Er will nicht viel zu tun haben mit Religion , mein Sohn“, sagt Jemand und ist ein wenig traurig, weil er nicht mit kam in die Synagoge, in der Jemand eigentlich nicht willkommen ist, weil halachisch ist dieser Jemand nicht Jude, da nur der Vater sein Judentum und seinen Lebensrucksack Jemand mitgegeben hat. Und die Synagoge samt Gemeinde ist orthodox, und somit ist Jemand nicht willkommen, obwohl Jemand mehr jüdisch als wir alle zusammen,mit ganzem Herzen und ganzer Seele. Ich ziehe den Hut vor Jemand!