Donnerstag, 01. Februar 2007


Und schon ist wieder eine Woche rum. Mit schlechten und guten Stunden. Montag war ja noch alles gut. Aber dann wurde es Dienstag und Prüfungszeit. Naja und am Abend habe ich mir dann auch noch fast den Finger abgehackt beim Zwiebelschneiden. Mittwoch ist eh immer doof, weil dann unsere geliebte Putzfrau herkommt und mir das Leben zur Hölle macht. Donnerstag war dann wieder Prüfung, diesmal sprechen. Und dies ist nicht meine Spezialitet, leider. Nun ist es Freitag und ich habe meine Resultate bekommen. Bei mir scheint die Sonne, obwohl es draußen kalt und nass ist, ich habe bestanden. Mit 84 von 100 Punkten. Bin stolz und werde nun am Dienstag mit frischen Mut zum Kurs 2 auftauchen. Nach dem unsere Stunde nach Resultate geben nun vorbei war, sind wir alle im Gänsemarsch (kam mir vor wie in der Ersten Klasse, nur Händchenhalten hat gefehlt, war aber witzig), noch einen Kaffee trinken gegangen. Was mich an Sonntag erinnert, wo ich wie geplant mit meiner Au-Pair Kollegin Kirsten Kaffee- oder in unserem Fall Schokoladen- und Vanillemilch trinken gegangen sind. Und uns über unsere Freunde beschwert haben. Das größte Tema war natürlich Valentinstag, da dieser nun mal ein Mittwoch ist und wir nicht zu unseren Liebsten können, haben wir darüber diskutiert, was unsere Kerle sich wohl einfallen lassen werden. Wir wissen natürlich schon lange was wir machen. Frauen eben.

Nun zur Planung nächster Woche. Morgen fahren meine Familie und ich vielleicht zum Wald (hängt vom Wetter ab), weil diese endlich ein neues Auto haben. Einen Toyota Corolla Verso. Mehr Platz als der alte Renault megane und sicherer. Die nächste Woche wird sonst hoffentlich ruhig. Was ich euch auch wünsche.

Allen ein schönes Wochenende und eine schöne Woche.

Schöne grüße aus dem regnerischen Brüssel Stina-Marie.

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  „Denn der Mensch ist ein Baum auf dem Feld“

So steht es bei Jafi geschrieben und wunderbar drüber geschrieben hat Beer. Und bei Chajm auf Talmud.de kann man es  sehr gut erklärt nachlesen, warum man gleich mehrere Neujahrsfeste im Judentum feiert. Wir selber feiern es oft mit einem Seder in der Gemeinde oder im Jüdischen Centrum oder aber wie dieses Jahr der König mit dem Nachwuchs zu hause und ich bin leider in Stockholm zu meiner Kindergartenausbildung und werde mich da ganz alleine damit ein bisschen mehr beschäftigen , das wollte ich schon lange und wir haben hier zu Hause den Aufsatz einer Mitstudentin, der über TuBishvat handelt und den nehme ich mir mit. Wir werden, wie auch die Jahre zuvor einen Baum kaufen,  der dann für uns in Israel gepflanzt wird. Und dann haben die Kinder am Sonntag in Dreidlach noch ein kleines Fest zu Ehren der Bäume. Hier zu hause haben wir noch etwas sehr schön Gestaltetes und zwar aus Wuppertal: eine Tu-bischvat Haggada. Und es gibt noch ein Buch, was auf unsrer Wunschliste mit drauf ist und zwar heisst es:

Trees, Earth, and Torah: A Tu B’Shvat Anthology

Trees, Earth, and Torah: A Tu B'Shvat Anthology

Euch allen ein gutes Wochenende und Shabbat Shalom aus dem heute nun wieder wundervoll sonnigen frühlingshaften Lund!

Jacob gestern beim Frühstück, in sich gekehrt, versonnen mit sich selbst redend:

Wenn man Spinnen teilt, wachsen sie neu: Wenn man das Hinterteil abschlägt, wächst es nach. Wenn man das Vorderteil abschlägt, wächst es nach. Deswegen werden sie immer mehr. Darum mache ich sie zu Mus. Aber dann werden sie Pinguine.

Alles klar?

 …. weil alle aufgefordert sind, mitzumachen bei einer symbolischen Demonstation gegen Klimaveränderungen. Wir haben es gestern schon mit einer Rundmail bekommen und nun auch in der heutigen sydsvenska-Ausgabe (eine der grössten seriösen Tageszeitungen Schwedens), die Aufforderung genau 5 Minuten alle energieschluckende Sachen abzuschalten. Sogar der Eifelturm mit seinen vielen Lampen soll abgeschaltet werden und ich stelle mir gerade vor, wie ich heute Abend bei der Wassergymnastik da 5 Minuten im Dunkeln im Wasser hocke, grrr. Ich hoffe das reicht, wenn die es zu Hause machen. Habt Ihr woanders in der Welt auch solche Bitten um  Mitmachen bekommen? Ich denke, als Privatperson kann man da schon mitmachen, gerade hier in Schweden, wo man doch sehr grosszügig mit Energie umgeht. Also wie schreibt die Zeitung: nicht wundern, wenn das Licht ausgeht.

Fem minuter i lågans sken
Av Ulf Törnberg
Senast uppdaterad 1 februari 2007 08:30

Oroas icke om ljuset i grannens fönster slocknar fem i åtta i kväll. Troligen tänds det igen efter fem minuter. Grannen har bara demonstrerat lite. Inte så lite, förresten. Troligen gör miljontals människor samma sak.

Över hela världen sprids nu uppmaningen att demonstrera mot klimatförändringarna genom att stänga av all elektricitet i fem minuter, mellan 19.55 och 20.00, på torsdagskvällen.
Ursprungsidén kommer från miljöaktivister i Frankrike, där tvåtusen miljöforskare från hela världen samlats i veckan.
På fredag kommer deras gemensamma rapport om världens klimat då FN-organet ICCP (Intergovernmental Panel on Climate Change) presenterar sina senaste dystra rön om klimatförändringarna och dess effekter på jordens miljö.
Spara energi
Inför denna rapport vill miljöaktivisterna att jordens befolkning ska göra det första kollektiva försöket att spara energi.
Visserligen blir det framför allt en massiv symbolisk handling under fem minuter. Men med tillräckligt många deltagare kan det faktiskt bli en registrerbar tillfällig nedgång i den globala energiförbrukningen.
Epostservrar över hela jordklotet har därför de senaste dagarna gått heta av uppmaningar på alla språk att delta i manifestationen.
Gehör från oväntat håll
I Frankrike har idén från miljörörelsernas paraplyorgan l’Alliance pour la planete fått gehör från oväntade håll.
Ledningen för självaste Eiffeltornet i Paris har till exempel lovat att sympatisläcka samtliga tjugotusen lampor i tornet under de fem minuterna.
En minst sagt billig symbolhandling för miljön, förklarar Eiffeltornsdirektionen beslutet som med tillräckligt många sympatisörer kan ge den del av världen som inte är solbelyst den mörkaste stunden på länge.

Ich mag Morgenstern sehr gerne und besonders dieses kleine Gedicht und dazu ein Bild von“ Der Sendung mit der Maus“, welche eine der Lieblingssendungen  unsrer Kinder ist/war (leider haben wir jetzt kein ARD mehr) 

http://www.die-maus.de/lachgeschichten/3_spatzen

 Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz
und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,
und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat’s niemand nicht.

Sie hör’n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Christian Morgenstern