Eigentlich bin ich ein Mensch, der sich über die kleinste Kleinigkeit sehr freuen kann, aber im Moment brummt mir der Kopf. auch weil ich mir nicht sicher bin, ob ich mich freuen und hoffen sollte. Gleich innerhalb einer einzigen Stunde kamen 3 Sachen über die man sich/frau sich/ich mich freuen sollte oder zumindest Hoffnung schöpfen sollte.

  1. Nach der heutigen dreistündigen Vorlesung über Databasen im Museum, speziell Kulturen/Lund musste ich einfach mal meinen vorlauten Mund anwenden und mich beschweren, das doch Praktikumsansuchen nicht mal beanwortet werden. Der arme Archivar, hörte sich das an und gab mir seine Visitenkarte und sagte nur: schick mal bitte Dein Ansuchen zu mir und ich hab noch so viele Dingen zu bearbeiten, die mit Juden und Holocaust zu tun. MMhh soll ich Hoffnung fassen, dass ich doch noch reinkomme und vor allem habe ich ihm gleich gesagt, dass ich  zwischendurch noch 14 Tage in Jerusalem bin, was der ganz toll fand. Da war er auch schon, sagte er.
  2. Ein Museumsmensch von Burg Glimingehus rief an, unser Sommerjob ist sicher – das ist ja nun wirklich erfreulich, Mischpoke braucht keine fremde Hilfe wie Sozialbeitrag oder so was über Sommer sondern ernährt sich wie schon die Jahre zuvor vom eigenen Munde( Gruselgeschichten den deutschen Touris erzählen 😉 ) – Also bitte, alle Schweden besuchen und da besonders Ystad und Österlen sprich Burg Glimingehus.
  3. Der Briefträger kam gerade an und hatte wieder eine Wohnung in der Tasche, wieder Reihenhaus, 2 Höfe weiter vom Hexenhaus noch 10 km2 mehr, leider auch 500 Kronen mehr, aber mit WM und Geschirrspüler, das Hexenhaus haben wir anscheinend nicht bekommen, warum sonst schicken die wieder eine? Sogar der Garten ist zweimal so gross. Hoffen, freuen, positiv Denken?

Ich bin im Moment sooo müde und kann irgendwie nicht richtig fassen alles und freuen geht auch nicht so dolle. Werde mal die Küche klar Schiff machen und dann ab zur nächsten Vorlesung (16-18 Uhr), uff wieder 2 Stunden, aber heute Abend gehts baden – Wasserairobic marsch!