Am Ende des Shabbat (wenn mindestens drei Sterne am Himmel sichtbar sind) dann verabschieden wir uns von diesem heiligen Tag mit der Zeremonie der Hawdala. Und begrüssen danach gleich die neue Woche. Die Hawdala besteht aus drei Segenssprüchen: über Wein, über Wohlgerüche und über Licht. Es wird dazu eine geflochtene Kerze mit mehreren Dochten angezündet. Man hat eine Besaminbüchse (Gewürzdose) und nach dem Gebet über die Gewürze, wird die Dose herumgereicht und jeder darf an ihr schnuppern (Unsere Kinder lieben dieses sehr und es dauert ewig, bis sie dann wieder am Ausgangspunkt angelangt ist.) Als Wohlgerüche dienen Gewürze, meist Nelken und Zimt. Dann wird die vorher angezündete geflochtene Kerze hochgehalten (meistens macht das Noah) und während des Kerzengebets schauen alle durch die Handflächen, die man zur Kerzen hinhält, auf die Kerze. Im Abschlussgebet wird G“tt gepriesen dafür, dass man das Besondere vom Alltäglichen trennt:

Transliteration: Barukh ata Adonai Eloheinu melekh ha‑olam, ha‑mavdil bein kodesh l’hol, bein or l’hoshekh, bein yisra’el la‑amim, bein yom ha‑sh’vi’i l’sheshet y’mei ha‑ma’a’se. Barukh ata Adonai, ha‑mavdil bein kodesh l’hol.
Translation: „Gepriesen seist Du, Ewiger, unser G“tt, Du regierst die Welt. Du trennst das Heilige vom Profanen, das Licht von der Finsternis, Israel von den Völkern, den siebten Tag von den übrigen sechs Werktagen. Gepriesen seist Du Ewiger. Du  trennst das Heilige vom Profanen.“ Amen
Nun bekommt jeder einen kleinen Schluck Wein oder Traubensaft und dann giessen wir ein wenig Wein auf einen besonderen Teller und löschen darin dann die Hawdalakerze.

Nun ist Shabbes vorbei und wir wünschen uns und euch eine gute Woche,

Shavua tov. Und das wünschen wir allen die dieses heute lesen.

 Unser Hawdalaset.

Hier kann man nochmal nachlesen:
http://www.talmud.de/havdalah.htm (Danke Chajm)