Dienstag, 15. Mai 2007


… man glaubt es nicht, mitten in Jerusalem, mitten im Mai. Ich komm ebend raus und da troepfelt es von oben dicke Tropfen. Und das, wo ich meinen Schirm extra zu hause gelassen habe. Weil laut bei Lila es ja garantiert nicht mehr regnet vor dem Sommer. Und was war dann das ebend, der Nachbar mit dem Gartenschlauch 😉 . Nein ich spinne nicht , es regnet.

Sie meistern Ihre Aufgabe wunderbar und brauchen mich anscheinend gar nicht mehr 😦 . Oder???

Bitte morgen dran denken:

  • Kinder haben Ausflugtag
  • Erwachsenenschueler
  • vorher PreSchool

Danke Dir fuer alles Du Lieber, bis morgen! 🙂

..ist dieser ganze Kurs hier schon sehr, denn nichts ist so richtig gut organsiert. Heute morgen hatten wir 2 Rabbiner zu Gast, die ich mir haette sparen koennen, weil sie sprachen uebers Judentum und der eine war von Rabbis for the human rights (ist das so richtig geschrieben). Dann nachmittags eine superdumme Stadttour durch Jerusalem by bus, aber erstens waren alle Strassen hoffnungslos verstopft(weil: siehe Geschriebsel vorher), zweitens hatte der zukuenftige Direktor des STI nicht sehr viel Ahnung vom Guiden und von Jerusalem ( er ist wohl aber nach langer Zeit erst seit kurzem wieder da, aber ich haette das dann auch nicht uebernohmen an seiner Stelle). Nun ja da musste ebend der arabische Busfahrer aushelfen 😉 , wie peinlich! Zweimal superkurzer Halt zu einem Blick ueber Jerusalem. Buh , ich hab die Zeit zum Kurzschlafen genutzt und nebenbei Emilja noch ein wenig mehr erzaehlt ueber Jerusalem. Vor dem Abendbrot waren wir dann noch shoppen und Hurrrrrrrraaaa ich habe Polizeiautos!!!! bekommen bei einem alten deutschen Juden der einen kleinen Spielzeugladen in der Jaffastreet hat. Nach dem Abendessen waren wir dann noch schnell jemanden besuchen, der aber leider nicht da war, so wir (E. und ich)versuchen es morgen noch mal.Dafuer haben wir aber 1,5 kg wunderbare Erdbeeren in Machane Jehuda bekommen, fuer sehr wenig Geld. Und dann war  ebend noch mal der Rabbi Akerman da und ich hatte zum Glueck mein Buch mit zum Lesen 😉 . So und nun gibts noch Erdbeeren und ein Glas Wein und dann ab ins Bett. Guts Naechtle!

Ist zwar erst morgen, aber heute war hier schon den ganzen Tag massig was los. Eine verrueckte Stimmung, viel Musik, alte Traktoren, so viele Schulkinder habe ich noch nie auf einen Haufen gesehen.

Miriam schreibt darueber sehr anschaulich in ihrem Blog und so hat man auch die besten Informationen ueber das, was hier passiert: http://lebeninjerusalem.blogspot.com/

So werde ich auch morgen wieder Richtung Jaff street gehen und dann runter zur Old City und mal sehen,was da so passiert. Viel Polizei und Armee ist auch unterwegs, aber man hat komischerweise nicht so ein schlechtes Gefuehl sie zu sehen wie in Schweden. Hier beantworten sie alle unmoeglichen Fragen oder wie ein alter Armeeoffizier heute, der gleich alles moegliche ueber sich und seine Kinder erzaehlte, ich aber auch 😉 .

Na dann :Herzlichen Glueckwunsch , Jerusalem!

Heute morgen sind wir alle nicht aus der Falle gekommen, kein Wunder, wenn man bis nach Mitternacht an seiner Steuererklärung herumbastelt und die Nacht auch ziemlich kurz geschlafen hat. Aber gegen halb neun waren wir dann doch in der Spur.

Dann ging es also los. Während die Kinder bis ca. 17 Uhr in Schule und Kindergarten schmorten, gurkte ich in der Gegend herum: Bis gegen 12 Uhr Unterricht an der Schule, Mittagspause an der Schule, 12.30 bis 13.30 Vertretung der Vertretung beim Kücheputzen, kurz nach hause, 14 bis 16 Uhr Unterricht bei meinen Privaten, was heute mehr oder minder ins Wasser fiel, da dort ein Schulfest war, von dem sie natürlich nicht weg gehen wollten, kann man ja verstehen, haben wir also da ein bisschen geschnackt und dann noch gemeinsam gevespert, danach bin ich dann wieder raus, meine ausgesetzte Gesandtschaft wieder einsammeln und weiter zur PreSchool zum Putzen, das wir dort immer dann vertretungsweise übernehmen, wenn die dortigen Eltern aus welchen Gründen auch immer nicht können, und ganz zum Schluss noch schnell Pannkakor, also Eierkuchen, kaufen und nach hause. Pünktlich um 18.45 Uhr waren wir alle wieder zu hause, puh!

Schnell die Pannkakor in die Röhre, die Kinder ausgezogen und verfüttert, in diesem Falle, glaub ich, eher gemästet, weil, die haben alle Viere gefuttert wie die Scheunendrescher. Und jetzt sind sie alle friedlich gezähneputzt, ungewaschen im Bett, aber die standen heute auch mal ausnahmsweise nicht vor Dreck, ganz im Gegenteil zu gestern, wo sich nach dem vierfachen Baden eine dicke Kruste in der Badewanne absetzte…

Das war also einer dieser Chaotentage. Und morgen kommt noch einer. Also!? Ab ins Bett! Naja, noch nicht gleich. Erstmal muss ich noch den Antrag auf Mietgarantie fertig machen. Mit der Wohnung tut sich nämlich was: Die haben sich heute schon erkundigt… Wir werden sehen.

Wir hoffen bloss, Du, liebe Königin, hattest einen schönen und ruhigen Tag in Jerusalem. (Ist das eigentlich Big Brother hier, die Show, wo man den Leuten ins Wohnzimmer schaut? Aber ich find’s toll! Sollen ruhig alle wissen, was bei uns los ist, also wohl eher Was ist denn heut bei Findigs los?)