Also wider Erwarten, trotz 30 Grad im Schatten, lebe ich noch. mir gehts so ganz gut, wenn da nicht ein Teil dieser Gruppe waere und vor allem die „wunderbar“ einseitigen Seminare und „Sightseeing“s waeren.

Gestern Abend war ich nach der Reflection so muede ( des Kurses), dass ich haette sofort nach hause fahren koennen. Morgens hatte ich mich zum ersten Mal ausgeschlossen und keine Lust zur Kirche mitzustiefeln, um einen Gottesdienst mitzumachen. Ich war schliesslich am Shabbes zur Synagoge 😉 . Das passte Einigen aus der Gruppe nicht und die motzten mich voll. Sie wuerden schliesslich auch mit in die Synagoge am Freitag gegangen sein, wohl gemerkt sie waren neugierig,und wollten das freiwilllig.

Nachmittags ging es dann nach Yad Vashem und dort hatten wir bis auf eine sehr gute kurze Einweisung mit einem ehemaligen Lundenser der Alyja gemacht hat, eine Rundgang auf eigene Faust. Das Museum, das Neue, ist schon sehr interessant, aber es war zu viel Information. Ich fand das Alte zum Teil eindrucksvoller. Auf die Gruppe hat das Museum bis auf ganz Wenige keinen grossen Eindruck gemacht, man konsumierte es und das war es. Was wollen die Juden damit eigentlich, ist doch nur eine Entschuldigung fuer ihre Taten jetzt. Hoert sich schlimm an, aber so war die Meinung einiger Abends beim Treff. Warschauer Gettho = Gaza. Wir hatten dann noch einen Prof Lev Greenberg von der Uni Beersheva da. Der sprach nur davon dass die Israelis ihren Verfolgtensatus ablegen muessen. Er selber stammte aus Suedamerika, war um die 60 und gab zu ganz Letzt zu , dass er nach Israel gekommen ist, weil er sich nicht so als Aussenseiter fuehlen wollte. MMhhhh.

Der ehemalige luth.Erzbischof, einer unsrer Leiter, K.G. Hammar vergass Yad Vashem gleich ganz als er den Tag zusammenfasste, wir waren ja auch nur 4 Stunden da.

Ich kann und mag nicht mehr im Moment.

Heute war es dann noch ein Zahn schaerfer mit der politischen Agitatur (sagt man so). Wir waren bei OCHA – http://ochaonline2.un.org/Default.aspx?alias=ochaonline2.un.org/oPt . Und hatten dann eine 3 stuendige Busstour durch alle moeglichen Siedlungen und so oft wie moeglich entlang der Mauer, zerstoerte Haeuser angucken und uns nebenbei von einer Israelin (Angela Godfrey Goldstein)von ICAHD (http://www.icahd.org/eng/ ) stundenlange Reden ueber Siedlungen und die Untaten Israels anhoeren muessen.

Ich wuerde gerne mal was ueber gemeinsame Projekte hoeren und sehen und auch mal die andere Seite („normal“israelische) hoeren. Nicht  fuer mich, ich kenne vieles, besonders fuer die Anderen in der Gruppe.

So nun werde ich versuchen mal ein paar Zeilen an ein paar liebe Menschen zu schreiben , dort drueben in dem Professorhaus mit dem verwunschen Garten voll Zitronen und Feigenbaeume und mit drei Schildkroeten.

Heute Abend will nun noch Herr Motti Levi kommen und vorher am Nachmittag Bernard Sabella (Professor an der Bethlehem Universitaet, Christ und Fatahmitglied).

Hier einiges von ihm:

http://english.nca.no/article/view/5724/1/456)

http://www.al-bushra.org/holyland/sabella.htm