Freitag, 25. Mai 2007


Ich sitze hier in der Bibliothek und warte darauf, dass es noch Mittagessen gibt und dann mein Uebergepaeck samt ich und der Rest der Gruppe gen Ben Gurion Flughafen faehrt und was ist das draussen auf einmal – russisch hoch viele. Eine ganze Reisegruppe mitsamt Guidin die mit  lauter hoher Stimme den Leuten im wahnsinnigen Tempo was auf russisch erzaehlt. Und ich dachte wenigstens hier in den Jerusalemer schwedischen Gefilden gibt es die russische Sprache nicht, weil draussen auf der Strasse, im Fernsehen und bei den Zeitungen findet man sie ueberall vertreten. Herr Koenig hier wurden Sie sich sehr wohl fuehlen.

Uff, endlich geht es wieder heim. Und ich bin gluecklich darueber. Koffer sind schon gepackt. Noch die letzten „Kleinigkeiten“ in den Rucksack schmeissen, Fruehstuecken, Karten und Auswertung (!) schreiben, Karten und Paeckel ( gen Israels Norden) zur Post, noch mal runter in die Altstadt, Mittag essen und dann gehts zum Flugplatz. Mal sehen, wie schnell wir durch sind mit der Security und das mein vieles Uebergepaeck  hoffentlich Emilia uebernehmen kann. Sieht jetzt schon warm aus draussen und es ist erst gegen 7. Die meisten schlafen noch.

Gestern waren wir nach einer Vorlesung vom zukuenftigern Institutsdirektor in Jericho Mittag essen und Prinzessin Hannah hat jetzt ein Rosa-Prinzesskleid mehr, Francois hat gleich dasselbe fuer seine Tochter in gruen gekauft. Dann Qumran und Totes Meer baden gehen. Ich nicht, weil  ich mag dieses salzige Wasser ueberhaupt nicht. Andere dafuer haben es defintiv uebertrieben. Ich hab vor mir hin getraeumt und das war auch gut so. Abends dann noch mal ein bisschen politische Beinflussung aus Ramallah, diesmal feministischer Art. Die Frage, die sich mir stellt, wie kommen die Leute hierher, wenn dann alles so zu ist?

Ich stuerze mich jetzt ganz in Ruhe in der Tag und wuensche gut Shabbes noch aus Jerusalem.