Juli 2007


  1. Job bekommen beim jüdischen Kindergarten,als Kigafröken) 2 Wochen verkürzt dann 4 Wochen Vollzeit – weitere Vertretungen sind nicht auszuschliessen (oijoi auf der einen Seite freu ich mich, auf der anderen Seite bedeutet es bei Fulltime, morgens zu hause 7 Uhr los und Abends um 17 Uhr zu hause)

  2. Schloss Malmöhus mit Kinderschar als Ferienausflug besucht (mmh gute Alternative bei Regen, aber sehr viel zu laufen-man kann mehrere Tage dort verbringen)

  3. Restaurantbesuch mit unsern ungeübten Kindern, ging aber recht gut und bei dagensrätt-Preisen war es uch bezahlbar

  4. auf dreifachen Jungswunsch auch noch das U-Boot samt Technikausstellung besucht und so dem strömenden regen entwischt

  5. auf Mutterswunsch noch bei Ikea- Kaffeepause samt kleinerem Einkauf gemacht, weil es liegt direkt auf dem Weg nach hause

 Schloss Malmöhus

Und bei Mischpokes erwacht das Haus langsam zum Leben. Der König ist schon los zur Guidetour mit einer Gruppe durch Malmö, 7-10 Uhr (puh so früh htte ich keine Lust was anzuschauen) und danach weiter nach Burg Glimmingehus, sein Job als deutschsprachiger Burggeist…guide wartet. Die Regierung ist aus lauter Solidarität mit aufgestanden halb 6 und hat ihrem Herzallerliebsten Kaffe gekocht und Mitnehmbrote geschmiert. Oben ( oh ja wir haben wieder mal 2 Stockwerke) rumort es schon, aber die Jungs haben bei Androhung einer sauren Mutter, die Beauflagung nochmal die Augen zuzuknöpfen und nicht Helden zu spielen, die unbedingt früh aufstehen müssen, um dann den ganzen Tag knatzig müde herumzulaufen.

Gestern Abend haben der König und seine Regierung noch um 8 Uhr abends die PreSchool aubermachen wollen und was ging da los : der Alarm und ehe alles wieder ok war haben wir erstmal eine Vietelstunde mit einer blöden Piepanlage zugebracht und dem Alarmdienst, der von dem „Einbruch“ aber noch gar nichts mitbekommen hatte und auch in Malmö sitzt. WOZU hat man dann so was??????

Bis der König heute Abend wieder sein heimatliches Schlösschen betritt, wollen wir heute noch einiges schaffen:

  1. Jungs- und Kinderzimer wohnlicher machen und von Kisten befreien
  2. Jegliche Wäsche legen und weglegen!
  3.  Mutters Kemenate sprich das Schlaf- und Arbeitsgemach der königl. Regierung sprich das Arbeitszimmer derRegierung in der der König mit übernachten darf (wie gnädig nicht) begehbar zu machen und vor allem soweit zu bekommen, dass man dort kreativ arbeiten kann 😉

Heute Abend dann werden wir wohl mal eine grosse Erkundungspsazierfahrt machen und danach grosse Vorlesungsrunde ( kommt im Moment sehr zu kurz).

 So ganz nebenbei versucht die Regierung niemanden mit ihrem Sommerschnupfen samt Halzkratzen anzusteckenund die Grossemädchenhilfe Lotta bei guter Laune (das „Kind“ hat Sehnsucht nach ihrem Liebsten, aber den klare ich im Moment nicht noch hier)  zu halten.

Man sieht also bei uns ist immer was los, ausser den ganz gewöhnlichen Wehwechen und Kleinststreitereien des Mischpokischen Nachwuchses. Trotz alle dem oder gerade deswegen wünsche ich uns und Euch einen schönen Sonntag und vor allem auch Shavua tov- eine gute Woche. Und BITTTE, BITTE mit mehr Sonne, heute jedenfalls scheint sie noch zu schlafen!!!!

P.S. Flüstern von oben, komm schnell rüber, die Mutter ist nicht oben. Ha, aber ich höre das Getrappel der Beinchen, ja der mütterliche Geheimdienst funktioniert.

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Yoram gestern: Wann fahren wir mal an den Strand baden? 

Sonne, Sommer wo bist Du?

juli4-001.jpgjuli4-004.jpg Unsere Shabbesbrote für heute Abend

Ein ganze Flotte aus Bienenwachsknete

Oh nein , bitte nicht. Wir sind noch da!!!!!. Nur ein bisschen sehr versunken im Umzugchaos, der ja mit Kinderbespassung ( es sind immer noch ein paar Wochen Ferien vor uns), arbeiten, und so vielen mehr verbunden ist. Aber keine Angst, wir rappeln uns immer wieder auf und versuchen sowieso immer das Beste aus allen zu machen.

Die Wohnung , das Häusle ist jedenfalls schon bewohnbar und es gibt Ecken, die schon sehr gemütlich aussehen. Trotz Akkordarbeit sind noch eine Menge Kisten auszupacken und vor allem auch zu sotieren und in der alten Wohnung sind noch ne Menge Kleinzeug zusammen zu packen und dann natürlich das Grossreinemachen, steht noch an. Mieten haben wir für beide Wohnungen nun für August Dank vieler Guideaufträge und Urlaubsgeldnachzahlung bezahlen können und wenn alles klappt übernimmt ja unser Brüsselkind ab Mitte August die Studentenbude um dort mit ein Paar Mitbewohnerin zu leben und Archäologie zu studieren. Die Jungs und Hannahle fülen sich hier ganz wohl und erobern gerade die Umgebung per Fahrrad . Da wir wie in einem kleinen autolosen Extradorf wohnen, Autos sind hier nur zum einziehen und be und entladen erlaubt, ist das Fahrradfahren also reativ risikolos.

Ich habe ein bisschen Schwiergkeiten, mir fehlt unsere internationale kontaktfreudige Nachbarschaft. Hier gibt es zwar auch recht viele arabische Nachbarn, aber so die sind sehr abgeschottet und anscheinend sehr religiös, schon die 10 jährigen laufen mit Kopfschleier rum. Naja wir werden sehen….

Was so in den letzten 10 Tagen passierte werde ich so nach und nach nachtragen… Nachdem nun Stina-Marie 8 Tage hier war , ist jetzt Lotta wieder da und das ist auch gut so. Der König hat viele Touren, Südskåne und Kopenhagen und die Burg sowieso und auch ich habe endlich wieder mit dem Guiden begonnen und es hat auch ganz gut geklappt. Ich mag es sehr, im schönen Ystad den Touris die geheimen und schönsten Ecken zu zeigen. Wettertechnisch überwiegt bei uns Regen, Regen Regen. In sofern gut, dass wir keinen Urlaub haben.

So nun gehts weiter “ im Text“ hier: Challot backen, Wäsche legen (mir fehlen übrigens sehr die grossen Trockner aus dem Studentenviertel),Wohnzimmerkisten sotieren und Jungszimmer Kisten auspacken. Nebenbei Shabbes vorbereiten und meine Stockholmwoche bei Waldorfs absagen, die 5000 Kronen Kosten haben wir im Moment nicht und ausserdem habe ich auch keine Lust den König samt Lotta und Kindern mit allem allein zu lassen und die 3 Essays die noch zu schreiben sind, machen das nicht von alleine.

AUSSERDEM kam vorgestern ein sehr guter Anruf: Die Chinukleiterin rief an und will mit mir ein Vorstellungsgespräch am Montag haben, juchhu es geht um eine Arbeit als Vikarie im jüdischen Kindergarten!!!!! Und das schon ab August.

Es tut sich also vieles hier bei Mischpokes im Krachmacherhaus. Und heute Abend ist der zweite Shabbes hier, letzte Woche gabs noch eine oberliebe Überraschung zum ersten Shabbat, aber dazu später mehr.

Gut Shabbes, Shabbat Shalom Euch und uns und ein schönes Wochenende.

juli3-002.jpg Nebenbei schaffen wir uns dochimmer noch ein paar Auspustefreiräume und sind z.B. in einem herrlichen Traumgarten mit Naturspielplatz gewesen.

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Heute  vor genau 10 Jahren kam dieser grossartige Kerl in unser Leben, genau 6.05 wurde er in Ribnitz-Damgarten geboren. Eine kleines Unterpfand unsrer Liebe, ein winziger Kerl mit einer riesigen Haarmähne. Und wanderte dann mit kanpp 2 Monaten samt Familie nach Schweden aus. Ein liebenswerter Phlegmatiker mit grossem Herzen besonders für ganz Kleine und Schwächere. Ein Kämpfer, der fast ganz alleine sich mit aller Ktaft das Lesen bei gebracht hat und jetzt alles buchstabiert was ihm vor die Nase kommt. Ein Geniesser des Lebens , der gerne und gut isst. Ein Mensch mit einem herrlichen Lachen und ein wunderbaren Mutterwitz. Bleib so wie Du bist Jacob!

 Wir lieben Dich und wünschen Dir alles Gute zum Geburtstag.

Simon Peres als Präsident vereidigt

Der 84-jährige tritt die Nachfolge von Mosche Katzav an und gelobigt, für den Frieden im Nahen Osten zu arbeiten.

Eine nicht leichte Aufgabe, die sich der Friedensnobelpreisträger aufgebürdet hat. Wir wünschen ihm viel Kraft für diese Aufgabe. Mazel tov, Herr Präsident!

Und hier eine kurze Biografie des neuen Präsidenten:

http://www.jafi.org.il/education/100/german/people/Shimon_Peres.html

WIR ZIEHEN HEUTE UM! Nun ist der grosse Tag da! Der grösste Teil des Hausstandes liegt, steht, hängt schon in der neuen Wohnung, und heute zieht das Internet um. Und morgen feiert Jacob seinen 10. Den feiert er noch hier. Danach zieht unser Matratzenlager als lustige Karavane um – in die neue Wohnung in Mårtens Fälad, einem sehr schön grünen, etwas spiessbürgerlichen Stadtteil von Lund, aber in dem Viertel, wo wir landen werden, sind wir nicht die einzigen Ausländer. Das ist dort gut durchwachsen, fifty-fifty, will ich mal sagen.

Heute zieht wie gesagt schon mal das Internet und das Telefon um. Wir sind also ab
Mitternacht erstmal nicht mehr zu erreichen und werden sehen,wann wir wieder Mensch sein dürfen, sprich: wann wir die Hürden gekappt haben, um an der neuen Stelle das Internet angeschlossen zu haben. Wir hoffen, es geht schnell.

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