… und feiern, schleichen, tanzen, kriechen….. uns durchs Leben. Habt Ihr uns vermisst ??? Ich hoffe doch sehr und deshalb werden wir uns jetzt auch wieder regelmässig melden, mit all unsern Erlebnissen, Freudigkeiten und Bekümmernissen. Indianerehrenwort – gilt viel bei Mischpokes.

Nun ja nach all den Hohen Feiertagen, dessen krönender Abschluss vorletzte Woche Simchat-Torahfeiern in der Malmöer Synagoge war. Die Kinder waren voll auf begeistert von dem Tanzen mit den Torahrollen . Und unser Jacob ist gleich einige cm gewachsen, denn er durfte auch eine halten. Noah fand die Süssigkeitentüte am interessantesten und verzog sich zeitweise in die hinterste Reihe der Frauenempore und war mit dem Aufessen derselbigen beschäftigt. Gutes Essen gab es auch im Vorraum und genug zu trinken. Als wir aus der Synagoge rauskamen, regnete es zwar in Strömen und der König musste auch noch mal zurück, Tallithot vergessen und wir haben es erst zu Hause gemerkt. Zum Glück waren noch jemand da. Hannahle war der Liebling aller Omas, war allerdings gegen 21 Uhr so müde, dass sie keine Lust auf Liebesbekundungen hatte.

Ich weiss seit letzte Woche, dass ich erstmal angestellt bin beim Kindergarten der Jüdischen Gemeinde für 26 Wochenstunden. Abgesehen, dass wir das Geld brauchen, so macht es mir auch Freude mit „meinen“ anderen 14 Kindern zu arbeiten. Hannahle sagt immer: Mama fährst du jetzt zu Deinen anderen Kindern? Nebenbei versuche ich noch meine Museumsarbeiten fertig zu schreiben und den 2. Teil unsrer Ausstellung zu bewältigen.

Der König hat ab November leider keinen Waldorfjob mehr, dafür hat man die deutsche neue Sportlehrerin (nach eigener Aussage keine Ahnung von Sprachunterricht) verpflichtet und die leider keinen  A… in der Hose hat, es abzulehnen. Es tut ihm, dem König aber gut, dass doch viele Schüler und Eltern sein Weggehen bedauern. Dafür hat er jetzt Zeit für seinen Kandidataufsatz und versucht nebenbei noch was zum Geldverdienen zu finden. Bis jetzt waren sogar noch Guideaufträge da.

Grossen Mädchen gehts gut, Jule mit ihren Pferden und Umzugplänen, Mariele mit ihrem Archäologiestudium und neuer Liebe und auch der Lottilie, die zur Zeit auf Architekturschulstudienreise durch Italien ist.

Die Jungs werden immer grösser. Jacob hat den Leskod endlich geknackt und versucht alles zu lesen, was im unter die Augen kommt. Kämpft ein bisschen mit seiner Esslust und seinem Gewicht und hat wieder mal eine Ohrenentzündung mit Trommelfellplatzen überstanden. Yori ist selbstbewusster geworden und ein absoluter Bastelfreak und Narniafan (nur Bücher!).

Nun zu den Kinder, die da sind Noah und Hannah  Hannahle hat ein bisschen sehr vielPrinzessallüren und hat es nicht so leicht mit 3 grossen Brüdern. Noah wird langsam schulkindhaft, verliert Zähne und kämpft mit seinen Klumpfüssen, die so oft einschlafen.

Zwischendurch ist noch so einiges passiert, aber keine Angst meistens Positives und wenn negativ dann haben wir es ganz gut überstanden.

Eine grössere Neuigkeit gibts noch, wir haben nun endlich GWB , the Great White Beast, von unsern Mormonen abgekauft und sind jetzt also im Besitz eines grossen hundealten aber fahrtüchtigen Fordbusses, der seine Vorbesitzer durch ganz Westeuropa kutschiert hat. Na dann….

So nun muss ich noch mit dem Wäscheberg kämpfen und Einkaufen radeln und der König macht sich auch auf den Weg, das heisst er radelt nach Hardeberga zu den Kindern und dem Auto  (5 km)und holt diese Fünf und danach hat er gleich seine Erwachsenenschüler an der Folkuni.

Eine schöne Woche Euch noch und haltet uns die Treue 😉

september07003.jpg Ein Regenbogen zu Sukkoth, direkt vor der Haustür, könnt Ihr ihn erkennen?