Dienstag, 13. November 2007


… und dann sind es 55 000 Zugriffe auf unser Geschreibsel.

 Danke für Euren virtuelen Besuch und kommt bald wieder vorbei.

 Liebe Grüsse die Mischpoke

im001184.jpg

Nun hab ich endlich den Text von dem Liedchen, welches unsere „Kinder“ im Kiga singen bevor das Benschen anfängt. 

 ידיים למעלה
על הראש
על הכתפיים
אחת שתיים שלוש!

Jadaim lemala al harosch ,

al haktafaim 

– echat schtaim schalosch.

Danke,danke,danke. Toda raba!

Diese CD brauchte ich dringend, aber woher kriegen ist die Frage?

Kann jemand helfen????
 

… der Postkasten, und ich war heute die Erste die da war zum Leeren. Irgendwie würde ich doch manchmal gerne wieder Briefe bekommen von lieben Menschen und nicht nur Rechnungen (aber selbst die waren heute nicht drin). Nun ja, vielleicht ja morgen…..

 so sehen bei uns die Briefkästen aus. (Danke http://www.niloc.ch/bilder/schweden10.jpg ) Manch einer wie auch der Fotospender selbst und auch Freunde von uns haben sie als Mülleimer indentifiziert. Oh bitte nicht, da kommen nur Briefe rein.

Nun ist genau das eingetreten, wovor mich nicht nur ein Mensch gewarnt hat. Ich bin mit der „grauen Eminenz“ des Kiga zusammengestoßen, und diese, in ihrer überheblichen und allwissenden Weise merkt gar nicht, wie sie jemanden  (in diesem Fall mich) bis ins Mark verletzt. Und leider sind wir nur 3 in unsrer Gruppe. Die Dritte ist so ängstlich darauf bedacht, der Ersteren alles Recht zumachen, da sie sowieso stückweise außen vor ist wegen ihrer anderen Religion und weil sie dadurch nicht die geringste Ahnung hat vom Tuten und Blasen. Leid tut mir unsere sehr liebe menschliche Chefin, die zwischen allen Stühlen steht. Nach unserm Stressbeginn im Sommer haben ja 2 von hier unten ganz plötzlich gekündigt bzw. sind einfach weggeblieben und beide waren schon Jahre zuvor hier. Was soll ich machen, Zähne zusammen beißen und erstmal weitermachen oder aufgeben. Drei Gründe sprechen fürs Weitermachen:

  1. Meine „Kinder“ im Kiga sind wunderbar.
  2. Meine Arbeit ansich dort macht mir Spaß, wenn ich denn auch weiter denken darf und nicht nur ausführen.
  3. Wir brauchen auch mein Einkommen dort, auch wenn es relativ wenig ist, ich bin ja auf niedrigster Stufe bezahlt.

Jedenfalls gehe ich heute wieder hin, werde möglichst nichts Eigenes einbringen, alles schnellstens erledigen, was sie anweisen, und so durch den Tag hetzen, was eines der wichtigsten Maxime zu sein scheint, also auch da mitmachen und versuchen, doch noch zu überleben dabei und den Kinder gut zu tun, denn die sollten doch das Wichtigste für uns sein.

Was nicht heißt, dass sie total machen können, was sie wollen und dass man doch gerade bei Tisch auf gewisse kleine Regeln achten sollte. Und wenigstens zusammen anfangen zu essen könnte man doch, oder….. Ohje ich fange schon wieder an, selbstständig zu denken. Aber warum klappt das im Kiga unsrer Kinder so gut, und die sagen zwar kein Gebet aber einen Essenspruch vor dem Essen.

So nun gehts los, Kinderle wecken, was essen und dann hoffe ich, denTag gut zu überstehen mit schweren Kopf und voller Traurigkeit über mich und meine Unzulänglichkeit. Der Arbeitstag heute ist ein Kurzer, nur 4 Stunden. Dann ist nur noch Elternversammlung bei Waldorfs draußen.

Mein größter Wunsch wäre ein jüdischer Waldorfkiga. Vieleicht sollten wir doch nach Harduf ziehen….

november06-050.jpg Mein Besuch im Waldorfkiga in Harduf