Die Woche war irgendwie ziemlich anstrengend und schlauchend, und so war ich ganz „froh“, dass das Hannahle heute so müde und blass war und einfach nur noch in den Arm genommen werden und es ruhig haben wollte. Da es mir selber im Moment auch so geht, dass ich jeden einzelnen Knochen im Leibe spüre, habe ich  heute uns krank gemeldet. Und so haben wir in Ruhe den Tag begonnen und uns viel Zeit genommen. Der König war auch da und hat mit Noah, der auch zu hause bleiben durfte, aus Solidarität;), aufgeräumt und die Fussböden mehr oder weniger erfolgreich „entkeimt“. Wir haben zusammen Challot gebacken, jetzt haben wir 7 Stück. Und Wäsche gewaschen und sind nun beim Essenkochen, damit wir dann bald Shabbat beginnen können.

Im Fernsehen, Radio, Zeitung und Internet wird Sturmwarnung rausgegeben für heute Nacht und morgen. Der König hat alles draussen versucht festzuzurren und ineinander zu verkanten, damit im Ernstfall maximal das ganze Haus wegfliegt. Wir werden uns einfach ein bisschen verkriechen in unser Wohnhölle. Und uns pünktlich nach Shabbes wieder melden ob wir nun weggeweht sind oder nicht. Ich glaub, ich sollte nicht darüber scherzen. Der Januar ist ja berüchtigt für seine Stürme hier.

So nun muss ich wieder Richtung Shabbesmiddag, also auf deutsch dem Essen für Shabbat. Das gibt es heute bei uns:

  • Gnocchi
  • Huhn in Sahnesosse (keine Angst ist Sojasahne)
  • Tomaten-Avocado-Chalottensalat mit Pampelmusensaft
  • Pilzsallat in Senfsosse
  • warme grüne Bohnen mit zerkleinerten Tomaten, darüber Semmelbrösel mit Margarine (gibt es eigentlich milchfreie Butter?)
  • Obstsalat mit Vanilleeis

Euch und uns ein schönes Wochenende und gut Shabbes.

Und am Sonntag sind wir zum grossen Tu Bishvatfest von Bnei Akiva in Malmö 🙂 .

imag0009.jpg Hier unsere Challot, etwas fantasievoll aber voller Freude fabriziert.