wünscht die gesamte Mischpoke.

Eine Briefmarke zu TuBiShvat aus Israel

Wir waren ja schon gestern zum TuBisvat-Fest/Seder von BneiAkiva in Malmö. Es war nicht schlecht gemacht, aber der Saal hat eine furchtbare Akustik und so war der Lärmpegel kaum zum aushalten. Den Kindern hat es aber gefallen und so haben wir jetzt hier vier Köpfe rumliegen, die darauf warten Grashaare zu bekommen. 😉

Wir haben heute Abend zu hause auch einen kleinen improvisierten Seder gehabt und haben festgestellt, dass wir zu ersten Gruppe des Obstes gehören:

Man teilt das Obst in drei Gruppen:

  1. Früchte deren Schale wir nicht essen, deren Fruchtfleich aber köstlich ist: z.B. Banane – diese Früchte symbolisieren Menschen, die zwar zu wenig Torah gelesen haben, aber immer bereit sind ihren Mitmenschen Gutes zu tun
  2. Früchte deren äusseres Fruchtfleisch man geniessen kann, deren Kern jedoch nicht: z.B. Pflaumen – das wird verglichen mit Menschen, die zwar viel gerlernt haben, aber nur wenig davon in gute Taten umsetzen.
  3. Früchte die man mit Schale,Fruchtfleisch und Kernen essen kann:z.B. Trauben – sie stehen für Menschen, die viel gelernt haben und auch viel Gutes tun.

Im Kindergarten haben wir morgen Öppet hus zu Tu BiShvat und so werde ich ein paar Stunden länger arbeiten, da es erst um 15 Uhr anfängt. Mal sehen, wieviel Eltern kommen. Unsere Gruppen heissen übrigens Rimon 2 und Rimon 3. was das ist, es ist hebräisch und heisst Granatäpfel.

Wer ( wie meine KigaKinder und ich heute- wir haben 7 Grad plus, eine Baum mit rosa Blüten!) blühende Bäume im Frühjahr sieht, sagt folgende Bracha (Segensspruch):

Baruch ata, Adonai
Eloheinu, melech ha-olam,
shelo chisar ba-olam 
davar u-varavo b’ri-ot
tovot v’ilanot tovim
l’hanot bahem b’nei adam . Amen

Gelobt seist Du Ewiger, unser G*tt, König der Welt, der Du nichts hast fehlen lassen in deiner Welt und in ihr gute Geschöpfe und gute Bäume erschaffen hast, um die Menschen durch sie zu erfreuen.Amen

Mögen wir alle viele blühende Bäume sehen und sie auch beachten!