…fein zu Dreijdlach, unserm jüdischen Kinderkreis hier alle 14 Tage und sollte/wollte eigentlich das vorhandene Chaos hier im Hause veruschen zu beseitigen. Und was macht diese Frau statt dessen, lässt sich von Lila verführen und liest und liest und denkt und sinniert und und und… macht auf alle Fälle nicht dass was sie wollte/sollte.

Es ist aber auch zu interessant, wie viele sich mit diesem „Kinderbuch“ beschäftigt haben:

Man kann bei Lila wundebar nachlesen, worum es hierbei geht und sie hat auch meine absolute Hochachtung, wie gut sie es beschrieben hat, wei es ihr mit diesem Buch geht, dem kann ich mich nur anschliessen:

http://rungholt.wordpress.com/2008/02/03/zank-und-streit/

Man sollte sehr vorsichtig sein was man schreibt und malt und veröffentlicht und schon gar in Bezug auf Kinder, sie sind klüger und zerbrechlicher als wir denken, sie sind belasteter als wir mitbekommen und wollen oft doch nur eines Kinder sein mit dem Recht des selber Entdecken auf dem Weg zum Grosswerden.

Und ich/wir versuchen unsere Kinder zur Toleranz dem Anderen und seinem Glaubengegenüber  zu erziehen und gleichzeitig ist unsere Religion wichtig für uns und auch sie unseren Weg in dieser vollen überlauten massiven Welt zu finden. Wie wirkt da ein Bild ,wie das folgende auf unsere Kinder, die in der Synagoge den orthodoxen Rabbiner treffen, die Freunde haben, die aus orthodoxen Familien kommen.

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In der taz lässt Heide Oestreich verschieden Religionsvertreter und Pädagogen zu Wort kommen: http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/religionskritik-verbieten/?src=SZ&cHash=afe1bafc5e

„Auch Pädagogen sehen das Werk kritisch: Pädagogikprofessor Micha Brumlik von der Uni Frankfurt warnt, es transportiere Falschinformationen über das Judentum, wenn es etwa behaupte, Nichtjuden dürften eine Synagoge nicht betreten. „Der Antrag hat eine Berechtigung“, so Brumlik. Michael Bergner, Kinderbuchexperte der Uni Potsdam, der das Unterrichtsfach Lebensgestaltung-Ethik-Religion in Brandenburg koordiniert, meint ebenfalls: „Das Buch sollte nicht weiter vertrieben werden.“

Vorsichtiger ist der Leiter des Instituts für Jugendbuchforschung an der Frankfurter Uni, Hans Heino-Ewers: „So eine Verspottung der Religionen muss eine liberale Gesellschaft akzeptieren. Es ist eine dümmliche Religionskritik, aber wenn wir Dummheit bestrafen wollten, säße die halbe Republik im Knast.“ Die Darstellung des Rabbis hält Ewers zwar für eine „historische Geschmacklosigkeit sondergleichen“, weil sie ihn „dämonisiere“. „

So und nun komme ich nicht drumherum mich so profanen Dingen zuzuwenden, wie Kinderwäsche legen und Kinderbücher einräumen 🙂 .