Februar 2008


  1. Gestern war Fettisdag : http://sv.wikipedia.org/wiki/Fettisdag und da gibt es überall Semla oder wie sie auch heissen Fastlagbullar – sehr lecker und ungesund, Brötchen mit Marzipandrauf und viel Schlagsahne
    Semla.
  2. Heute hat unser Hannahle Namenstag mit einem ihrer vier Namen, nämlich: Dorothea und ihre Bubbe, ihre Omi hat auch gleich mit, die heisst nämlich Doris. Hier in Schweden feiert man nicht selten auch seinen Namenstag (wohlgemerkt die Majorität hier ist protestantisch!)                   Varianten von Dorothea :  Dodo, Doda, Dora, Dore, Dorel, Dorett, Dudu, Dori

    Dorika, Dorina, Dorinda, Dorle, Dorli, Doreen

    Doro, Dö, Dorothe, Dorothee, Dorothéa

    Doris, Theodora, Tea, Thea, Téa

    dänisch: Ditte

    niederdeutsch: Dorte, Dorthe, Dörte, Dörthe, Dürte, Dürten, Theda

    friesisch: Dörtje, Doortje, Dortje

    englisch: Dolly, Dollie, Dorothy, Doreen

    französisch: Dorette, Dorothée

    irisch: Doreen

    italienisch: Dorotea

    kroatisch: Dorotea (Kurzform: Tea)

    polnisch: Dorota

    russisch: Daria, Darja, Dorofeja

    schwedisch: Dorit (auch in Israel), Dorrit, Dorith

    spanisch: Dorotea, Dorinda

    tschechisch: Dorota

    ungarisch: Dorottya

    bulgarisch: Doroteja

  3. Morgen fängt das neue chinesische Jahr an: das Jahr der Ratte! 😦  brrrr.

 http://www.muriex.de/bilder/ratte.gif

Nun hat sie uns doch erwischt die Magengrippe und Fieber, so haben also Jacob und Mama einen Tag alleine zu hause. Draussen ist es grau in grau und auf alle Fälle Jacob muss schläunigst wieder ins Bett, Fieber und Kopfweh kann man kaum durch rumwuseln wieder los werden.

Auto ist auch krank, morgen guckt es sich die Werkstatt an. Aber Dank lieber Freunde hat der König es doch zum Job geschafft (unmöglich mit Bus oder Fahrrad), in einem richtigen Volvo, wenn auch genauso alt wie unser GWB. Unterwegs waren gleich 2 grosse Unfälle. Schwedenbesucher vermeidet die E22 zwischen Lund und Malmö, da kracht es fast jeden Tag und das ganz ohne Schnee, Glatteis und Regen. 😦

Nach einem Tag mit nur 6 Kindern in der Gruppe (Magengrippe geht um und Urlaub – welche sind in Israel und andere in Ägypten!), Kontrollbesuch bei der Klumpfussmottagning mit Noah (leider keine Hilfe zu erwarten, da Behandlung sozusagen abgeschlossen ist, nur dass ebend der Kerli Schmerze in den Füssen hat und sie so oft „einschlafen“) und Klariunterricht von Yori, ist die gesamte Familie per Bus nach hause gefahren, und wie man ja weiss schlechte Nachrichten kommen nie allein, aber so wie es aussieht wird das GWB nicht mehr lange uns fahren, es knirscht bei der vorderen Achse richtig schlimm und der König muss heute noch in die Werkstatt um auszuschliessen, das Gefahr für die Mischpoke besteht beim Benutzen des Autos), setze ich mich also vor die Glotze und was bringen sie da, nur Nachrichten die einen fassungslos und traurig machen:

Nun also nach einem Jahr, diesmal in Dimona, wieder ein Terroranschlag. Wir sitzen hier weit weg, aber viele unsrer Freunde und Bekannte sowie Verwandte leben da unten und es ist das Land unsrer Träume, wie Jacob immer sagt, der lieber heute als morgen hinziehen würde. Ich hab natürlich gleich mal zu Lila und nach BeerSheva rüber geguckt und dort nachgelesen:

Und bin immer noch fassungslos und traurig und hoffe, dass es nicht zu noch einem Anschlag kommt, siehe bei Ruth (beer). Im Svenska Dagbald ist wie immer nicht viel zu lesen, nur eine kurz lapidare Mitteilung.

Aber durch Weiterlesen habe ich nun, Dank auch an Lila, noch ein paar andere Blogs gefunden, zum Nach- und Weiterlesen….

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/834/155429/

http://www.sueddeutsche.de/kultur/bildstrecke/878/155472/p0/?img=0.1

…fein zu Dreijdlach, unserm jüdischen Kinderkreis hier alle 14 Tage und sollte/wollte eigentlich das vorhandene Chaos hier im Hause veruschen zu beseitigen. Und was macht diese Frau statt dessen, lässt sich von Lila verführen und liest und liest und denkt und sinniert und und und… macht auf alle Fälle nicht dass was sie wollte/sollte.

Es ist aber auch zu interessant, wie viele sich mit diesem „Kinderbuch“ beschäftigt haben:

Man kann bei Lila wundebar nachlesen, worum es hierbei geht und sie hat auch meine absolute Hochachtung, wie gut sie es beschrieben hat, wei es ihr mit diesem Buch geht, dem kann ich mich nur anschliessen:

http://rungholt.wordpress.com/2008/02/03/zank-und-streit/

Man sollte sehr vorsichtig sein was man schreibt und malt und veröffentlicht und schon gar in Bezug auf Kinder, sie sind klüger und zerbrechlicher als wir denken, sie sind belasteter als wir mitbekommen und wollen oft doch nur eines Kinder sein mit dem Recht des selber Entdecken auf dem Weg zum Grosswerden.

Und ich/wir versuchen unsere Kinder zur Toleranz dem Anderen und seinem Glaubengegenüber  zu erziehen und gleichzeitig ist unsere Religion wichtig für uns und auch sie unseren Weg in dieser vollen überlauten massiven Welt zu finden. Wie wirkt da ein Bild ,wie das folgende auf unsere Kinder, die in der Synagoge den orthodoxen Rabbiner treffen, die Freunde haben, die aus orthodoxen Familien kommen.

rabbib.jpg

In der taz lässt Heide Oestreich verschieden Religionsvertreter und Pädagogen zu Wort kommen: http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/religionskritik-verbieten/?src=SZ&cHash=afe1bafc5e

„Auch Pädagogen sehen das Werk kritisch: Pädagogikprofessor Micha Brumlik von der Uni Frankfurt warnt, es transportiere Falschinformationen über das Judentum, wenn es etwa behaupte, Nichtjuden dürften eine Synagoge nicht betreten. „Der Antrag hat eine Berechtigung“, so Brumlik. Michael Bergner, Kinderbuchexperte der Uni Potsdam, der das Unterrichtsfach Lebensgestaltung-Ethik-Religion in Brandenburg koordiniert, meint ebenfalls: „Das Buch sollte nicht weiter vertrieben werden.“

Vorsichtiger ist der Leiter des Instituts für Jugendbuchforschung an der Frankfurter Uni, Hans Heino-Ewers: „So eine Verspottung der Religionen muss eine liberale Gesellschaft akzeptieren. Es ist eine dümmliche Religionskritik, aber wenn wir Dummheit bestrafen wollten, säße die halbe Republik im Knast.“ Die Darstellung des Rabbis hält Ewers zwar für eine „historische Geschmacklosigkeit sondergleichen“, weil sie ihn „dämonisiere“. „

So und nun komme ich nicht drumherum mich so profanen Dingen zuzuwenden, wie Kinderwäsche legen und Kinderbücher einräumen 🙂 .

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