Freitag, 18. April 2008


Nun haben wir alles Chametz was in unserm Haus noch ist zu Staub erklärt, ein Teil via Rabbiner verkauft (und fortgeschafft)- das kommt nach Pessach wieder zurück.
Das symbolische Chametz verbrennen ist schon irgendwie was besonderes:
Nicht nur den Unterschied zwischen Chametz und Matze deutlich zu makieren, sondern auch zwischen Winter und Frühling, zwischen allem Unreinen und Reinen.

Nachdem das Chametz ins Feuer geworfen wurde, spreche man folgendes (Kol Chamira):
Alles Gesäuerte oder irgendetwas Gesäuertes, das sich in meinem Besitz befindet, gesehen oder ungesehen, beachtet oder nicht, entfernt oder nicht, sei von nun an als nichtig angesehen und besitzlos wie der Staub der Erde.

Dieses Jahr ist alles etwas schwieriger weil Pesach genau nach Shabbat anfängt, hier kann man einiges nachlesen: http://rechovot.blogspot.com/2008/03/erev-pesach-on-shabbos-first-seder.html

 Zwei unsrer Haggadot, auf schwedisch und auf russisch, aber auf deutsch und hebräisch sowie englisch haben wir auch anzubieten 🙂

Shabbat shalom und Chag sameach!

…heute nämlich mein jüdischer Geburtstag ist. Ich bin nämlich genau ein Tag vor Pessachbeginn geboren. Und da Pessach dieses Jahr auf morgen fällt und mein bürgerlicher Geburtstag gestern war, habe ich gleich 2 Tage hintereinander. Super was.

Heute habe ich noch dazu Jobfrei, weil unsere beiden Kigakinder nicht in den Kindergarten können da Waldorfs Studientag macht. Aber keine Angst, es ist genug zu tun, Restsaubermachen vor Pessach, Shabbes vorbereiten, Chametz verbrennen, Hannah zur Allergieüberprüfung, ihr Asthma ist leider wieder da, Noah hat Zahnarzttermin und Einkaufen müsen wir auch noch. Also Faulenzen ist man nicht heute. Aber ich hab ja Hilfe, der König verschiebt seine Übersetzungsarbeit auf später.

Hier kann man seinen jüdischen Geburtstag ausrechnen: http://www.de.chabad.org/calendar/birthday.htm

Für  mich steht da: Ihr jüdischer Geburtstag ist
13. Nissan 5722

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Freitag, 18. April 2008