Eben zurück vom Bahnhof setze ich mich, um zusammenzufassen:

1. Meine bessere Hälfte fährt gerade nach Halmstad. Dort will sie ein paar Vorträge vor Gymnasiasten über das Judentum halten. Das machen wir nun schon seit einigen Jahren. Es sind vor allem kleinere Städte, die solche Religions- oder Weltanschauungstage an ihren Schulen organisieren. Dabei geht es darum, den Schülern möglichst authentisch Kenntnisse über die Weltreligionen zu vermitteln. Eine spannende Geschichte, an der wir gern teilnehmen.

2. Gestern hat sie, ebenfalls meine bessere Hälfte (und Hauptautorin dieses Blogs übrigens), ein Telefonat mit einer Dame aus Stockholm gehabt. Ja, sie hat ihn! Sie hat den Job in Stockholm! Dort wird sie am 1. August im jüdischen Kindergarten anfangen zu arbeiten. Und wir ziehen natürlich mit, zunächst erstmal nur virtuell, aber bald dann auch körperlich mit allen Sinnen, sobald es eine Möglichkeit dafür gibt. Es ist ja nicht so leicht, in Stockholm eine brauchbare Wohnung zu bekommen, aber das wird schon, sagt der Optimist.