Lesefutter


.. und das gesamte jüdische Jahr kann man hier bei HaGalil nachlesen, von dort ist auch die schöne Zeichnung:

http://www.hagalil.com/kinder/kidz/haschanah/sof-1.htm

http://www.hagalil.com/judentum/feiertage/index.htm

– kindheitsbücher war „Alice im Wunderland“, ich hab es unendlich geliebt… und liebe es noch.

 Illustration von John Tenniel (1865)

Alice und das Kaninchen: „Bitte sage mir, welchen Weg ich gehen soll.“
„Das hängt davon ab, wohin Du willst.“

Als der Mathematiker Charles Lutwidge Dodgson den kleinen Töchtern seines Dekans eine kuriose Geschichte über die Abenteuer eines Mädchens erzählt hatte, wurde er aufgefordert, sie aufzuschreiben und zu veröffentlichen. Er wählte dafür das Pseudonym „Lewis Carroll“ und den Titel „Alice’s Adventures in Wonderland“ („Alice im Wunderland“). http://www.dieterwunderlich.de/Carroll_Alice.htm

Hier kann man das ganze Buch online lesen:  http://de.wikisource.org/wiki/Alice_im_Wunderland

und es gibt noch ein zweites Buch:

 Alice hinter den Spiegeln / Carroll, Lewis

.. ich bin beeindruckt von dem Buch und dem daraus entstandenen Film, den ich heute Abend durch Zufall gesehen habe.  „Danslärarens återkomst“ oder auf deutsch „Die Rückehr des Tanzlehrers“. Bis jetzt war ich nicht so ein Fan Ihrer Bücher, aber immerhin habe ich einige gelesen, wenn auch mehr als Muss, da ich die deutschsprachige Stadtführerin in Ystad, der Wallanderstadt, bin und bis heute lieber die historischen Stadführungen mache und dem König die Wallanderführungen überlasse. Übrigens wieder jede Woche einmal im Sommer. Nun wusste ich schon, dass Sie ein sehr sehr kritischer schwedischer Mitbürger sind, was ja nicht so oft zu finden ist und das Sie offen sagen, was Ihnen nicht passt und es auch in Ihren Büchern schreiben. So gut, dass doch einige der so schwedenliebenden Deutschen, ganz verstört sind und mich dann fragen: Aber das gibt es doch nicht in Wirklichkeit. Und ich ihnen dann leider das Gegenteil erzählen muss. Den das Ländle hier ist kein Traumland, na vielleicht doch von der Landschaft her, aber sonst ist und war hier sehr viel im Argen. Das, Herr Mankell, beschreiben Sie ja in dem Tanzlehrerroman sehr gut: Angefangen von der kritischen Beschreibung was Schwedens Beitrag im zweiten Weltkrieg und den freundsschaftlichen Beziehungen zu den Nazis betrifft (immerhin gab es über 3000 schwedische SS Soldaten) bis zur heutigen versteckten Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus und Neonazismus. Hut ab vor Ihnen. Danke, Herr Mankell, für Ihren Mut.

Nun zum Inhalt des lesenswerten Romans, ich hab es von Amazon rübergeholt,  wo man dieses Buch auch kaufen kann. Der Film dazu  ist übrigens auch sehr gut und nicht nur weil  Tobias Moretti, Veronica Ferres und Oscarpreisträger Maximilian Schell mitspielen.Wie schon gesagt, er verbindet das heute mit dem Vergangenen; und nun hier zu der Amazonbeschreibung:

Die Rückkehr des Tanzlehrers (2 DVDs)Die Rückkehr des Tanzlehrers

Aus der Amazon.de-Redaktion
Ein rabenschwarzer Tag für Stefan Lindman: Erst hört der Kriminalbeamte aus dem südschwedischen Borås von seinem Arzt, dass er wahrscheinlich Zungenkrebs hat, dann liest er auch noch in der Zeitung, dass sein ehemaliger Kollege Herbert Molin in seinem Haus auf brutale Weise gefoltert und ermordet worden ist. Molin hatte sich nach seiner Pensionierung in die Einsamkeit der norrländischen Wälder im Norden Schwedens zurückgezogen — und obwohl Lindman dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen war, weiß er, dass es ein Rückzug aus Angst war. Doch wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Der Schock der Diagnose sitzt tief, doch Lindman schlägt den Erholungsurlaub aus und fährt ins kalte Härjedalen, um dem Mord an Molin auf den Grund zu gehen. Zusammen mit Giuseppe Larsson, dem leitenden Ermittlungsbeamten vor Ort, muss er sich nicht nur mit provinziellen Neidern auseinander setzen, sondern auch mit Molins Vergangenheit als glühendem Faschisten und überzeugtem Söldner in Hitlers Waffen-SS. Während Lindman und Larsson versuchen, die Teile des mörderischen Puzzles zusammen zu setzen, merken sie mehr und mehr, wie erschreckend lebendig die nationalsozialistische Vergangenheit in der Gegenwart ist. Harmlose Nachbarn äußern faschistische Überzeugungen mit schockierender Selbstverständlichkeit und radikal nationalistische Organisationen, wie zum Beispiel jene zum „Wohl Schwedens“, erfreuen sich breitester Unterstützung der schwedischen Bevölkerung. Die schlimmste Erkenntnis für Lindman ist jedoch, dass er nicht mehr sicher sein kann, wem er trauen kann.

Was Henning Mankell in Die Rückkehr des Tanzlehrers umtreibt, ist weniger der alltägliche Rassismus in einer Gesellschaft, die sich weigert ihre eigene Multikulturalität zu akzeptieren (Parallelen zur deutschen Realität sind bei diesem Thema unvermeidlich). Der neue Faschismus, das macht Mankell in seinem Roman deutlich, ist vielmehr ein internationales Phänomen, eine Globalisierung des Bösen, die sich neuester Technologie bedient und mit E-Mails und Internet ihre Netzwerke spannt. Lindman ist zwar nicht Wallander, aber Die Rückkehr des Tanzlehrers ist eindeutig ein typischer Mankell. Die Fähigkeit des schwedischen Erfolgsautoren, eindringliche gesellschaftliche und politische Kritik mit einer packenden, spannenden Geschichte zu verbinden, wird auch hier seine Leser in den Bann ziehen. –Peter Schneck

Kurzbeschreibung
Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt Stefan Lindmann, 37 Jahre, Polizeikommissar in Südschweden, hinauf nach Norrland. Dort hat sein ehemaliger Kollege Herbert Molin nach seiner Pensionierung gelebt, bis er Opfer eines Gewaltverbrechens wurde. Lindmann entdeckt, dass Herbert Molin ein ehemaliger SS-Mann war, der 1942 als Freiwilliger auf seiten Hitlers in den Krieg zog. Wenig später findet Lindmann ein weiteres, schlimm zugerichtetes Mordopfer vor, Molins Nachbar, einen pensionierten Geiger. War hier zweimal derselbe Täter am Werk?

Wer fordert einen toten Mann zum Tango auf? Mankells neuer Kommissar Stefan Lindman, 37, steht vor einem Rätsel: Sein ehemaliger Kollege Herbert Molin ist ermordet worden, und am Tatort werden blutige Fußspuren gefunden, die wie Tangoschritte aussehen. Gibt es einen Zusammenhang mit Molins Vergangenheit als SS-Mann? Lindman ermittelt auf eigene Faust in Mankells Heimatort Härjedalen … Henning Mankell hat einen grandiosen Kriminalroman geschrieben, der ein Stück deutsch-schwedischer Geschichte erzählt.

Wir bekommen immer oder fast jeden Tag von der Israelischen Botschaft in Berlin den deutschsprachigen Newsletter und haben so oft sehr interessante Artikel dabei zum weiterlesen und sind über vieles was Israel betrifft ganz gut informiert. Wer Interesse daran hat, kann ihn sich hier in seinen Briefkasten holen: http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?SubjectID=38657&MissionID=88&LanguageID=190&StatusID=0&DocumentID=-1

und es gibt dort auch noch einen Kulturnewsletter. Ansonsten versuchen wir regelmässig Ynet-News zu lesen. Und die Blogs von Lila, Miriam,Bine, der Schmetterlingsfrau, Savta Dotty, Bert,…..

Ausserdem möchte ich noch sehr Miriams anderen Blog empfehlen, wenn man sich mit der wöchentlichen Parasha beschäftigen will. Danke Miriam, für Deine interessanten Beiträge und für Deine Ausdauer und Deinen Fleiss.

Diese Woche ist es die Parasha Vayechi: http://www.hamantaschen.blogspot.com/

So und nun auf,  Essen vorbereiten und aufräumen sonst kann die Shabbesfreude nicht recht kommen.

Gut Shabbes und ein ruhiges schönes Wochenende

von der gesamten Mischpoke

Zur Vollbildanzeige wechselnHannahs Shabbesset

… ureigenes Buch 😉 , dass er zum Geburtstag am 2. Januar bekommen soll :

Joram und der Zauberhut. GutenachtgeschichtenKurzbeschreibung
Joram und sein Papa sind ein wunderbares Team. Zusammen kriegen sie die tollsten Geschichten hin.
Einmal ist Joram ganz traurig, daß immer nur die anderen Post bekommen, bloß er nicht. „Dann mußt du erst selber schreiben“, meint Mama, „sonst kann dir ja keiner antworten.“ Das leuchtet Joram zwar ein, aber er kann noch nicht schreiben. Da hat er eine Idee: Er kann sich ja selber per Post an seine Eltern schicken. Papa klebt ihm die Adresse auf und bringt ihn zur Post. Als das Paket zu Hause ankommt, ist die Freude groß.
Und dann findet Joram im Schrank einen Hut. Papa behauptet, es sei sein Zauberhut, der zwar alles verzaubern, aber nichts zurückzaubern kann. Macht nichts, denkt Joram und verzaubert Papa in einen Affen, in einen Wolf … Und dann? Wie kriegt er seinen Papa denn wieder zurück? Joram versucht es: Ich wünsche mir, daß du dich ganz neu in meinen Papa verwandelst. Und siehe da, der Zauber klappt.

Autorenportrait
David Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, ein dezidierter Verfechter einer friedlichen Lösung des Nahostkonflikts, gehört wegen seiner differenzierten politischen Haltung und ungewöhnlichen Erzählphantasie zu den herausragenden Schriftstellern der jüngeren Generation

Und es gibt sogar noch eins:

Joram wünscht sich was

… die ich /wir gerade lese/n – freiwillig- und dazu kommen, natürlich eher unfreiwillig noch die Unibücher – Rosenzweig, Grundlagen des Islam und  Nordeuropa und der Holocaust.

Bei uns ist das so, dass ich unheimlich gerne lese und unser meistes Geld geht ausser für die Kinder für Bücher drauf. Was wir definitiv viel haben, sind Kinder und Bücher, beides unersetzliche Schätze. Manche Bücher lesen wir zusammen und das ist dann sehr interessant, weil wir oftmals sehr gegensetzliche Meinungen und auch Leseweisen haben, manchmal lese ich vor und oft erzähle ich dem König nur nach was ich gelesen habe – weil er kommt nie so richtig zum Lesen, denn er liest so langsam und hat keine Zeit (sagt er). Ich hab schon als Kind so schnell gelesen, das mir nie jemand abnahm, dass ich das ganze Buch auch wirklich durchgelesen habe. Darüber war ich so erbost, dass ich mehrmals den Inhalt eines Buches nacherzählte, so dass man mir dann auch glaubte. Ich habe mit 10 angefangen, den heimlichen Bücherschrank , das waren die hinteren Reihen, mit den verbotenen (DDR- mässig verboten- wie Vom Winde verweht, Doktor Schiwago u.a. eigentlich banales) Büchern zu verschlingen. Soviel also zu meiner Leseweise.

Nun aber zu den derzeitigen Büchern – in Lesebearbeitung:

 Moonbeams

A Hadassah Rosh Hodesh Guide

Edited by Carol Diament, PhD

This hands-on „idea book“ focuses on Rosh Hodesh, the festival of the new moon, as a source of spiritual growth for Jewish women. A complete sourcebook which will initiate or rejuvenate women’s study groups, it is also perfect for women preparing for bat mitzvah, those seeking to expand their Jewish education, or for anyone interested in learning more about Rosh Hodesh observance and what it has to offer.

Set up to guide readers through nine months of study and contemplation during each new moon, it can be used for spiritual exploring on your own, or as a group workbook.

The study texts, discussion questions, outline of a Rosh Hodesh service, Bible readings, poetry, suggested readings, and more combine to offer readers a bounty of information for learning about and incorporating this inspiring part of Judaism into their lives.

Selected Contents:

• The History and Observance of Rosh Hodesh

Kippah, Tallit, and Tefillin

• Claiming a Jewish Feminist Heritage

Ba’a lot Teshuvah

• Women and Israeli Law

• Women Rabbis

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“This superb compendium, edited by Carol Diament, will surely meet the interest of female and male, young and old, scholar and tyro, Jew and even non-Jew who wishes to understand our uniqueness. Moonbeams can be used for solitary study, with a partner, and with Rosh Hodesh groups.  Authors Tanenbaum, Chernov, and Tropper delve richly into traditional sources and explore cutting edge issues…. Go and study through Moonbeams, for you will emerge from the experience more knowledgeable, more tolerant of denominational differences, and more loving of our vast tradition than you ever imagined.”

Blu Greenberg, author of On Women and Judaism and How to Run a Traditional Jewish Household

Ich will verstehen. Geschichte der Philosophinnen von Ingeborg Gleichauf, dtv
Ich will verstehen. Geschichte der Philosophinnen

Kurzbeschreibung
Von der Lust am Denken – die Geschichte der philosophierenden Frauen

Schlägt man eine ganz normale Philosophiegeschichte auf, so könnte man meinen, das Denken sei ein Privileg der Männer. Und man muss schon härtnäckig suchen, um denkende Frauen zu entdecken. Denn es gab sie, und das nicht erst seit dem letzten Jahrhundert, als es Frauen gestattet wurde, professionell, das heißt akademisch anerkannt, zu denken, sondern schon seit der Antike. Und sie haben auch gelehrt, auch schon in der Antike, aber bis heute ist die Zahl der weiblichen Lehrstuhlinhaber Philosophischer Fakultäten verschwindend gering.

Woran liegt das? Können Frauen doch besser Wäsche falten, als über das Sein an sich nachzudenken? Nein, sicher nicht, aber sie hatten andere Voraussetzungen, mussten anders vorgehen als Männer, um ihre Gedanken zu äußern. Und wahrscheinlich haben sie aufgrund der Rollenverteilung von Mann und Frau auch eine etwas andere Sicht auf die Welt und darauf, was diese im Innersten zusammenhält.

Ingeborg Gleichauf stellt 45 Denkerinnen vor. Sie beginnt mit der Pythagoreerin Theano von Kroton (ca. 550 v. Chr.) und endet mit der Ethikerin Martha Craven Nussbaum (geboren 1947). Dabei stehen jeweils deren Ideen im Zentrum der Betrachtung oder die Schulen, denen sie nahe standen. Auf diese Weise entsteht auch eine kleine kompakte Philosophiegeschichte, die zeigt, dass Frauen schon immer philosophierten. Die Verhältnisse waren nur nicht danach, es auch laut zu tun.

ESRA von Maxim BillerEsra

Hier kann man was zum Inhalt erfahren und die Nachgeschichte ( es ist mittlerweile verboten bzw. darf es nicht mehr auggelegt werden)  des Buches: http://www.textem.de/biller.0.html

Ninas resa von Lena Einhorn Omslagsbild

Nina lever ett på ytan ganska normalt liv i Warszawas getto. Hon pluggar, går på fester, blir kär och tar studenten. Sedan flyr hon gettots brinnande helvete, klarar två år gömd hos polska katoliker och undkommer döden med en hårsmån. 1946 lämnar hon Polen, träffar sin blivande make Jerzy Einhorn i Köpenhamn. De flyr till Sverige. Ninas egna ord och reflektioner, inspelade av dottern Lena, är interfolierade i denna nästan osannolika överlevnadshistoria. Hennes mycket personliga berättelse ger ny trovärdighet åt historiska händelser. Lena Einhorn är manusförfattare och filmproducent.

Warum die Bücher:

Zu 1: Wir wollen schon lange eine Frauen-Rosh Chodesh-Gruppe ins Leben rufen und nun hab ich endlich mal Literatur gefunden, die vielleicht behilflich sein kann.

Zu 2: Ich habe ja gerade den Kurs über deutsches Denken gehabt, auf schwedisch mit englischer Literatur, ausser Hanna Arendt kannten die da an der Fakultät anscheinend keinen anderen weiblichen Philosophen, und beim Suchen bin ich auf dieses einzige , sehr kompakte Büchlein gestossen.

Zu 3: Warum Esra, ja weil wir neugierig waren, warum ist es verboten worden und weil wir schon oder ich Die Tochter gelesen hatte… nun ja bis jetzt habe ich nur angelesen, nicht so überragend, verstehe die Klägerinnen nicht…

Zu 4:Leider ist das Buch nur in schwedisch zu bekommen und ich habe im Holocaustseminar auch nun zuerst den Film gesehen und der war sehr gut. Lieber lese ich eigentlich das Buch zuerst.

 Hab ich gerade gefunden:

http://www.jewishblog.de/

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