Schwedisches


Kronprinzessin Viktoria darf endlich ihren bürgerlichen Daniel heiraten. Lange genug warten mussten sie ja. Und so wird also nächstes Jahr nicht nur der Jacob seine Bar Mitzva haben sondern auch doe Kronprinzessin heiraten. Verlobt haben sie sich ja letzten Mittwoch und der Verlobungsring hat NUR 1 Millionen Kronen gekostet. Ob sowas nun unbedingt nötig ist. Da gibt es 3000 obdachlose Kinder alleine in Bukarest, die dringend Hilfe nötig haben!!!! Und unsere liebe Sylvia ist doch eigentlich die Beschützerin der Kinder dieser Welt…..

Ich freu mich für die Viktoria, mögen sie eine wunderbare Ehe führen und die blöde Presse die Beiden nicht ständig verfolgen.

Und man glaubt es kaum, es gibt sogar einen königlichenFilm bei Youtube, wo der König auf sehr für mich typisch schwedisch Weise allen verkündigt das seine Älteste den Herrn Daniel Westling heiraten darf.Und auch Sylvia mit dem typisch deutschen Akzent erklärt sehr deutlich  ihr Einverständnis. Und nun kommt tatsächlich ein echter Schwede in die königliche  Familie 😉 .

GRATTIS, Mazel tov der Königsfamilie und besonders für Viktoria und Daniel !

P.S. Und noch eine Neuigkeit, nun dürfen auch die anderen beiden Königskinder bestimmt ihre bürgerlichen Liebsten heiraten!

wird ohne Zuschauer gespielt werden. Das beschloss jedenfalls das zuständige Gremium in Malmö aufgrund massiver Bedrohung durch Zehntausende zu erwartende Gegendemonstranten gegen das Spiel, die umfangreiche Protestaktionen angekündigt haben. Unter anderem hat die Polizei wohl auch Informationen erhalten, die zu den schlimmsten Befürchtungen Anlass geben.

Soweit ist also die Demokratie im Musterland Schweden gekommen. Ein Haufen aufgewiegelter Leute bestimmt also, was die Stadt zu tun und zu lassen hat. Eine prekäre Situation ist in dieser Stadt entstanden, in der mittlerweile rund 70 000 Moslems leben, eine Situation, die selbst im New Yorker Forverts Schlagzeilen macht.

Manchmal denke ich an einen Bevölkerungsaustausch: Lasst alle Palestinenser nach Schweden – die Hälfte ist ohnehin schon hier – und wir ziehen nach Gaza. Freiwillig!

Mutig Ted Ekeroth ! Und danke für Deine Worte. Ein schwedischer Blogger schildert meine gestrigen Erlebnisse auf englisch und mit eigenen Filmen!
Swedish Police Chief Allows Antisemitic Stonethrowing Mob To Attack Demonstrators

http://tedekeroth.wordpress.com/2009/01/25/arabist-attacker-peaceful-pro-israeli-demonstration/

Wie kann man etwas zum Guten verändern wenn man nicht mal zuhören kann und nur weiter aggressiv ist!

..dass hier nur noch die Schilder fehlen: Juden unerwünscht! Wie es das ZDF vom Anfang der dreissiger Jahre schildert, so haben wir uns heute hier gefühlt.

… in was für einer Welt lebe ich, meine Familie, meine Kinder, meine Freunde, wir alle. Garantiert nicht in einem demokratischen Staat, sondern in einem Staat, der erlaubt, dass eine friedliche angemeldete Manifestation bedroht wird, Worte nach Frieden für alle Menschen in Israel und Palästina überschrien werden. Wo Eier, Glasflaschen und Feuerwerksraketen auf friedliche, nicht schreiende Menschen geworfen werden , wo die Polizei zwar massiv da war mit vier Einsatzwagen, berittenen Polizisten, mit Hunden und Dialogpolizei, aber nichts unternahm, als zu verlangen, dass unsere friedliche Manifestation aufgelöst wird, damit sich die Gegenseite nicht noch mehr aufregt. Wo unsern zum grossen Teil nichtjüdischen Rednern einfach der Strom gekappt wurde damit wir zumindest schon mal mundtot gemacht werden können. Wo Parolen von der Gegenseite kommen, wie: Löscht Israel aus, Tod allen Juden, Raus ihr Mörder aus Schweden (ich z.B. habe in meinem ganzen Leben nie jemandem etwas zu Leide getan), und von unsrer Seite wurden nur solche Plakate hochgehalten mit Worten wie: Sicherheit für Kinder von Israel und Palästina. Wir leben in einem Land, wo Flaggen der Terrororganisationen Hamas und Hisbollah wehen durften. Ich habe nichts gegen friedlich wehende Palästinaflaggen neben Israelflaggen. Wo wir von der Polizei durch kleine Gassen geleitet wurden, ja fliehen mussten vor den Gewalttaten der Gegenseite. Geschützt und beruhigt durch unsere jungen Sicherheitsleute.

Niemand  aber auch niemand tat was gegen die gewalttätige Gegenseite …. ist es wieder soweit … wo ist das neutrale Schweden… wo sind all die Demokraten.

Ich bin so traurig, meine Tränen rannen nur so über das Gesicht, ich bin so wütend, warum bin ich nicht mutig stehen geblieben, ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder. Frieden für uns alle, Frieden im Nahen Osten für Israel und Palästina!

Unsere Manifestation ohne Hass für Frieden

Unsere Manifestation ohne Hass für Frieden

Nur Hass, Gewaltbereitschaft, keinen Dialog von der anderen Seitr

Nur Hass, Gewaltbereitschaft, keinen Dialog von der anderen Seite

Kol od ba-lewaw p’nima –
Nefesch jehudi homija
U’l fate mizrach kadima
ajin le tzijon tzofija.

Od lo awda tikwatenu
HaTikwa bat schnot alpajim:
Lihjot am chofschi beArtzenu –
Eretz Tzion wJiruschalajim.

Solang noch im Herzen
eine jüdische Seele wohnt
und nach Osten hin, vorwärts,
das Auge nach Zion blickt,

solange ist unsere Hoffnung nicht verloren,
die Hoffnung, zweitausend Jahre alt,
zu sein ein freies Volk, in unserem Land,
im Lande Zion und in Jerusalem!

… in diesen Tagen,

  • alle offiziellen Veranstaltungen zum Holocausttag in Luleå werden auf Grund Israels Verhalten im Gaza abgesagt.
  • in Helsingborg sollte zum Holocausttag ein sehr bekanntes Stück von Primo Levi aufgeführt werde, der Regisseur  Björn Melins legt kurz vor der Premiere aus Protest gegen Israel seine Arbeit nieder.
  • in verschieden Tageszeitungen standen Artikel, dass man den diesjährigen Beitrag Israels zum Eurovision Songcontest nicht zulassen soll, u.a. von sehr bekannten Leuten gefordert.
  • es wird aufgerufen, das Davis -Cup Spiel hier in Malmö im März zu boykotieren, siehe Artikel . Der Verkauf der Karten ist schon rausgeschoben worden.
  • das israelische Orangen in verschiedenen grossen Ladenketten als spanische verkauft werden. Genauso Avocados.

SR
2009-01-13
Absage von Davis-Cup-Spiel gegen Israel gefordert
Scanpix/Claudio Bresciani
Soll nach Wunsch einiger Politiker vorerst nicht wieder gegen Israel glänzen: Jonas Björkman

Wegen der israelischen Angriffe auf Ziele im Gaza-Streifen haben die Linkspartei und der Frauenverband der Sozialdemokraten gefordert, das Davis-Cup-Spiel zwischen Schweden und Israel abzusagen.

Der Tageszeitung „Sydsvenska Dagbladet“ sagte die außenpolitische Sprecherin des sozialdemokratischen Frauenverbands, dass Schweden nicht gegen ein Krieg führendes Land antreten sollte. Selbst wenn das Tennisturnier vom 6. bis zum 8. März nicht abgesagt werden sollte, so sei es zumindest wünschenswert, wenn kein Publikum zum Match ginge. Der außenpolitische Sprecher der Linkspartei rief in der Zeitung zu einem sportlichen und kulturellen Boykott Israels auf.

© Copyright Sveriges Radio 2009

Und ich finde, dass wieder nur einseitig geguckt und beurteilt wird und gerade auch der diesjährigen Beitrag zum Songcontest ist so grossartig,  weil Noa und Mira zusammensingen! Hier hab ich ein altes Interview mit beiden gefunden. Ich hoffe so sehr, dass sie einen der vorderen Plätze gewinnen werden oder am besten sogar siegen!

Und genau deshalb werden wir (der König und ich) morgen zur Israelmanifestation mit Freunden gehen und am Dienstagabend wie jedes Jahr zur Holocaustgedenkfeier in der Synagoge.

Übrigens auf den Plakaten werden nur folgende „Parolen“ stehen:

Fred och trygghet för israeler och palestinier
Israels rätt till självförsvar
Slut på 8 års raketbeskjutning av Israel
Trygghet för både israeliska och palestinska barn
Medlidande med alla civila offer
Sluta använda mänskliga sköldar

Und nichts von wegen Tod den Anderen und irgendwelche Hassparolen!
Die Kinder werden aus Sicherheitsgründen zu Hause bei Freunden bleiben.

Gerade in der Sydsvenska gelesen ( http://sydsvenskan.se/malmo/article406000/Ny-attack-mot-judiska-forsamlingen.html ): Am Laternenpfahl direkt vor dem Eingang zur Synagoge hat irgend jemand deutlich zu verstehen gegeben was er will. Und das nicht zum ersten Mal.

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Foto: Mikael Nilsson
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Malmö

Ny attack mot judiska församlingen
Av Peter Zupanovic
Först publicerad: 15 januari 2009 20:46
Senast uppdaterad: 15 januari 2009 20:48

En burk med texten „Zyklon B“ hittades uppsatt på en stoppskylt utanför judiska församlingen i Malmö på torsdagskvällen. Ett hakkors gjort av pärlor fanns även på platsen.

– Hakkorset var gjort av pärlor precis som någonting barn gör på syslöjden, säger Mats Attin vid Malmöpolisen.

Men trots det barnsliga intrycket tar polisen ärendet på största allvar.
– Vi skriver en anmälan och det rubriceras som hets mot folkgrupp. Och det är någonting som vi alltid tar allvarligt på, säger Mats Attin.

Att burken skulle vara fylld med gasen Zyklon B ser polisen inte som särskilt troligt. Men burken kommer ändå att skickas på teknisk undersökning vilket även skulle kunna ge polisen eventuella fingeravtryck att gå efter.

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